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Aktionen für Flüchtlingskinder von arbeitslosen Jugendlichen der Impuls gGmbH

Bewegung und Spiel

Hameln. Im Rahmen einer Aktionswoche an der Linsingen- Kasernen haben etwa 25 junge Erwachsene der Jugendwerkstatt Weserbergland und weiterer Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte der Impuls gGmbH zwei Tage lang Aktionen für Kinder aus Flüchtlingsfamilien angeboten: Die kleineren Kinder tobten auf der Hüpfburg, immer unter der sichernden Aufsicht der jungen Leute, andere rollten begeistert mit aufblasbaren Kugeln durch die große Vielzweckhalle.

veröffentlicht am 21.01.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:03 Uhr

Angehende Kindertagesmütter boten Kinderschminken an, Prinzessinnen und Katzen waren hier gefragt. Über ein Glücksrad wurden an beiden Tagen handgefertigte Kuscheltiere an die Kinder verlost. Zwei Kinderfahrräder, die zuvor in der Fahrradwerkstatt der Jugendwerkstatt Weserbergland überarbeitet worden waren, wurden verlost. Die männlichen Jugendlichen unterschiedlichster Nationen trafen sich zum interkulturellen Fußballmatch. Die Idee zum Kinderfest stammte aus den Reihen der Jugendlichen bei Impuls. Ihr Ziel war es, etwas für Menschen zu tun, die alles verloren haben und ihren Kindern eine Freude zu bereiten. Mit großer Begeisterung und Unterstützung durch die Fachanleiter wurden Sponsoren (Riha Wesergold, Aerzener Brot, megafun-hameln) eingeworben. Die Jugendlichen hatten Kekse gebacken, unterstützt durch Teilnehmer des Berufs- und Beratungscenters Hameln-Pyrmont für Menschen mit Migrationshintergrund. Für viele der deutschen Jugendlichen war dies die bisher erste Gelegenheit, mit gleichaltrigen Flüchtlingen in Kontakt zu treten. Da einige von ihnen aus dem Libanon kommen und selbst arabisch sprechen, konnten sie sich gut verstehen, andere verständigten sich mit Händen und Füßen. Eine Vielzahl neuer Facebook- und Whats-App-Freundschaften entstand im Verlauf des Festes. Ein junger Erwachsener äußerte nach der Aktion: „Es war schön, den Kindern ein Lächeln in das Gesicht zu zaubern und ihnen die Möglichkeit zu geben, den Stress der Flucht zu vergessen.“ Ein Trommelworkshop für Eltern und Kinder bildete an beiden Tagen den unüberhörbaren Abschluss des Festes.

Zum Abschluss gab es einen Trommelworkshop. pr


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