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Diese drei Jungfilmer nutzen Wesio als PR-Plattform und suchen dort Darsteller

„Bewegte Bilder bewegen Herzen“

Hameln (kv). Wesionär Niko, alias Niko Jedicke, schreibt in seinem Wesio-Blog: „Angefangen hat alles mit meinem Opa. Der hat auf Familienfeiern immer Filme gedreht. Schon als Kind durfte ich dann auch mal die Kamera halten. Das hat mir Spaß gemacht. Sehr bald hatte ich dann das Geld für meinen ersten Camcorder zusammengespart.“ Nach den ersten Experimenten mit dem eigenen „Schatz“ kam die Erkenntnis: Mit so einer Kamera kann man mehr machen, als nur eine Feier abfilmen. Zusammen mit meinem Freund und Klassenkameraden Simon Opitz realisierte ich die ersten kleinen Filmprojekte.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

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In der „Siebten“ kam Jan dazu

Auf die Grundschule in Afferde und die OS-Süd folgte das Vikilu. Früher, als man das Abitur in der 13. Klasse machte, konnte man noch in einer der damals zahlreichen AGs mitmachen. In der AG „Filmen wie vor 100 Jahren“ lernten Simon und ich Jan Borcherding kennen. Von da an waren wir bei der Videoproduktion zu dritt. Die Projekte wurden aufwendiger, die Technik verbesserte sich im Laufe der Zeit erheblich. Jan übernahm mehr und mehr das Organisatorische und die Außenkontakte, Simon arbeitet überall mit, sein Schwerpunkt aber ist die Tontechnik. Ich bin eher für das Kreative zuständig. In der Sumpfblume haben wir einen Raum gefunden, in dem unsere Treffen stattfinden. Bei diesen Treffen sind auch die jeweils mitwirkenden Darsteller beteiligt. Mitunter wird hier auch gedreht.

Unser erstes großes Kurzfilmprojekt hieß „Totenstille“. Der Film handelt von einer verzweifelten jungen Frau, die keinen anderen Ausweg sieht als den Suizid. Die ersten Sätze im Drehbuch: „Eine Frau rennt umher in ihrer Wohnung. Totenstille – nur Geräusche. Die Frau ist Auslöser von Geräuschen (atmen, kramen, wühlen ...). Sie läuft von einem Raum in den anderen. Sie ist verzweifelt und hektisch, außerdem zittert sie ein wenig. Die Umgebung ist sehr unordentlich und wirkt dreckig.“ Mit „Totenstille“ haben wir beim Dewezet-Filmfestival den zweiten Platz belegt. Unsere Hauptdarstellerin Sabine Seifert wurde zweitbeste Schauspielerin. In unserem zweiten Projekt „Times“ wird ein Familienvater durch einen Tick depressiv. Bei der Premiere in der Sumpfblume hatten wir über 60 begeisterte Zuschauer.

Zur Zeit arbeiten wir an einem Dokumentationsprojekt zum 150. Jubiläum des Vikilu. Für mich ist klar, dass ich nach der Schule einen Beruf anstreben werde, in dem ich kreativ „am Film“ arbeite. Jan geht es ähnlich, er möchte Journalist werden, mit dem Schwerpunkt im Video-/TV-Bereich. Für Simon ist das noch nicht so klar, aber als Hobby wird auch ihn „der Film“ nie loslassen. Bei Wesio können wir uns selbst darstellen und neue Kontakte knüpfen.“

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