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Kindergarten: Sechsstundengruppe ab 1. Februar / Mittagessen möglich / Größerer Kühlschrank

Betreuung um eine Stunde täglich verlängert

Rehren (la). Im Kindergarten Rehren wird vom 1. Februar an eine Sechsstundengruppe eingerichtet. "Das ist wieder ein Schritt zu einer umfangreichen Kinderbetreuung im familienfreundlichen Auetal", sagte Bürgermeister Thomas Priemer nach dem einstimmigen Beschluss des Verwaltungsausschusses.

veröffentlicht am 10.01.2008 um 00:00 Uhr

Ronja (v.l.), Felix, Dennis, Maria und Nicole fühlen sich im Kin

Der Standard im Kindergarten Rehren sei damit nahezu der gleiche wie in Rolfshagen. "Wo Bedarf besteht, ist die Gemeinde bereit, diesen Bedarf zu erfüllen", so Priemer - und der Bedarf für längere Betreuungszeiten bestehe in Rehren. Eltern von knapp 20 Kindern haben ihren Bedarf bereits im November angemeldet. "15 Kinder sind für die Gruppe fest angemeldet, und wir können auch am 1. Februar problemlos damit starten", sagt die Leiterin der Einrichtung, Helga Berg-Jodkuhn. Betreut werden die Kinder in der zusätzlichen Stunde von 12.30 bis 13.30 Uhr von den Erzieherinnen Nicole Schmidt und Myria Pentke, deren Arbeitszeitverlängerung vom Verwaltungsausschuss bewilligt wurde. "Nicole Schmidt betreut unsere Krippenkinder und Myria Pentke die Kindergartenkinder. So ist eine kontinuierliche Betreuung der Kinder durch ihnen bekannte Erzieherinnen möglich", erklärt Berg-Jodkuhn. In den nächsten Tagen soll durch eine Befragung der Eltern geklärt werden, ob der Kindergarten ein Mittagessen anbieten soll, oder ob die Kinder ihr Mittagessen oder ein zweites Frühstück von zu Hause mitbringen. "Ich habe mich bereits nach möglichen Anbietern erkundigt und Preise eingeholt. Aber die Eltern sollen entscheiden, wie wir das handhaben werden", erläutert die Kindergartenleiterin. Bezahlt werden müsse das Essen in jedem Fall von den Eltern. Umbaumaßnahmen und größere Anschaffungen sind durch die ausgeweitete Betreuungszeit nicht notwendig. "In der Küche müssen wir Kleinigkeiten ändern, aber im Prinzip ist alles da", sagt Helga Berg-Jodkuhn. Es müsse lediglich ein größerer Kühlschrank angeschafft werden, der aber ohnehin für die Kindergarten- und Krippenkinder längst zu klein sei, und eventuell einige neue Regale angebracht werden. Geschirr sei in ausreichender Menge vorhanden und auch sonst sieht Berg-Jodkuhn keine Probleme. "Da werden wir sicher wieder etwas improvisieren und in Eigenarbeit etwas verändern." Die Zeit von 12.30 bis 13.30 Uhr werden die Kinder vor allem mit dem Mittagessen verbringen. "Danach ist die Stunde ohnehin fast vorbei. Das ist also alles kein großer Aufwand", meint die Kindergartenleiterin. Zurzeit besuchen 50 Kindergarten- und 13 Krippenkinder die Einrichtung in Rehren. Am 1. Februar und am 1. Mai kommt noch je ein Krippenkind hinzu. "Dann sind wir komplett belegt", so Helga Berg-Jodkuhn.

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