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Gute Türen bieten Schutz vor Einbruch

Betreten verboten: Der Nebeneingang sollte sicher sein

veröffentlicht am 09.02.2013 um 00:00 Uhr

Alle vier Minuten ein Einbruch sagt die Statistik – und das „Wo“ ist selten zufällig: Meistens sind Zugänge betroffen, die nur ungenügend gesichert sind. Täter spähen Objekte oft sehr genau aus und erkennen schnell den leichtesten Weg ins Haus. Darum ist der beste Schutz gegen Diebe, es ihnen möglichst schwer zu machen.

2011 gab es in Deutschland 132 595 Einbrüche – eine Zunahme von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seitdem steigt die Zahl stetig an. Betroffene haben dabei oft nicht nur mit dem Verlust von Eigentum und den Einbruchschäden zu kämpfen, sondern müssen sich auch mit den psychologischen Folgen auseinandersetzen. Wirksamer Schutz ist also aus mehreren Blickwinkeln sinnvoll.

Besonders Einfamilien- und Reihenhäusern sind das Ziel der Diebe, gut zwei Drittel aller Einbrüche erfolgen im Schutz der Dunkelheit. Durch die Haustür kommen die Einbrecher fast nie, denn die ist in den meisten Fällen gut gesichert. Sie nehmen lieber gekippte Fenster oder schlecht gesicherte Nebeneingänge – besonders zum Keller, denn hier gibt es Sichtschutz gratis. Darum ist es besonders wichtig, diese Türen zu sichern. Oft genügt es, die „Einbruchhürde“ von Sekunden auf Minuten zu erhöhen. „Ein Dieb hat keine Zeit und scheut das Risiko. Knackt er die Tür nicht in wenigen Sekunden, bricht er den Versuch ab und nimmt sich lieber ein anderes Gebäude vor“, weiß Sven Diembeck, Sicherheitsexperte beim Türenhersteller Teckentrup. Obwohl der Keller-Abgang sogar Sichtschutz bietet, ist er in vielen Häusern nur mit einer leicht aufzubrechenden Holztür und einem unsicheren Schloss ausgestattet. Das wissen auch die Langfinger. Türen der Widerstandsklasse RC2 (früher WK2) sind ein wirksamer Schutz mit Prüfsiegel. Mehrfach-Verriegelung, Sicherheitszapfen aus Stahl und massive Scharniere, Aufhebelsicherung, Aufbohr- und Aufziehschutz sorgen dafür, dass sie nur mit Geduld und einer speziellen Ausrüstung aufgebrochen werden können. „Für den Keller bieten sich günstige Modelle mit genormten Einbruchschutz an“, rät Experte Diembeck, „denn so attraktiv wie die Haustür muss es im Untergeschoss nicht sein.“ Diembeck empfiehlt zudem, auf Wärmeschutz zu setzen: „Dann bleibt es auch im Keller warm“.

Eine RC 2-Sicherheitstür schützt wirksamer. Foto: Teckentrup

Übrigens gibt es auch für Garagen ein Sicherheitsplus: Tore mit TÜV-Siegel für Einbruchschutz halten Kriminelle vom Eigentum in der Garage fern – auch hier lagern häufig wertvolle Güter wie Fahrräder, Gartengerät oder Werkzeug. pr nord

Mit der Aktion „Kein Einbruch – Sichern Sie Ihr Zuhause“ startete die Polizei eine neue Infokampagne mit Ratschlägen, wie die vier Wände gegen Einbruchversuche besser geschützt werden. Informationen im Internet: www.k-einbruch.de

Die Zahl der Einbrüche steigt seit 2011 von Jahr zu Jahr an. Wie man sich dagegen wirksam schützen kann, erklärt die Polizei bei ihrer Kampagne Kein Einbruch – Sichern Sie Ihr Zuhause“ .

Foto: djd/Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.



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