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Ambulantes Operationszentrum vorgestellt / Einblicke bei Fachvorträgen und "Knie-Workshop"

Bethels "offene Tür" stößt auf großes Interesse

Bückeburg (bus). Ein mit ausführlichen Informationen über das neue ambulante Operationszentrum und zahlreichen Fachvorträgen gespickter "Tag der offenen Tür" hat dem Krankenhaus Bethel zu einem ungewöhnlichen Besucheransturm verholfen. "Die Präsentation ist auf außerordentlich großes Interesse gestoßen", bilanzierte der ärztliche Direktor des Hauses, Stefan Bartsch. "Wir haben ein sehr interessiertes Publikum begrüßen dürfen", ergänzte Klaus Kruse, der an der Herminenstraße die Verwaltung leitet.

veröffentlicht am 28.05.2008 um 00:00 Uhr

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Die Errichtung des 750 000-Euro-Projekts war nicht zuletzt deswegen notwendig geworden, weil die Zahl der Operationen in den zurückliegenden Jahren enorm zugenommen hatte. Im Vergleich zu 2006 setzten 2007 rund 1200 mehr Patienten ihr Vertrauen in das Können der Bückeburger Ärzte. Von den 2007 insgesamt etwa 6500 vollzogenen Eingriffen wurden circa 1500 ambulant vollzogen. "Wir waren an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen", erläuterte Kruse, was die Entwicklung neuer Organisationsstrukturen unumgänglich gemacht habe. Während des "offenen Tages" konnten sich die Besucher ein ausführliches Bild von den nicht stationären OP-Vorgängen machen. Führungen durch das in der ersten Etage des Krankenhaus-Westflügels angesiedelte Zentrum verdeutlichten, beginnend in der Rezeption über den Operationssaal bis zum Aufwachzimmer, die einzelnen von den Patienten zu absolvierenden Stationen. In den Fachvorträgen, denen jeweils lebhaft genutzte Diskussionen nachfolgten, gaben mehrere Bethel-Experten Einblicke in ihre Fachgebiete. Zu Wort kamen die Mediziner Schönberger (Thema: Ambulante Handchirurgie), Arfsten (mikroinvasive Verfahren in der Frauenheilkunde), Harms (ambulantes Operieren), Bartsch (Aktuelles aus der orthopädischen Chirurgie), Kaiser (Bauchhöhlen-Operationen mittels spezieller Endoskope) und Schnieder (Krampfaderchirurgie). Darüber hinaus vermittelten Informationsstände mit Broschüren und Zusammenstellungen zusätzliches Fachwissen. Als einer der am häufigsten frequentierten Anziehungspunkte entpuppte sich unterdessen ein spontan eingerichteter Knie-Workshop, der das handwerkliche Geschick der Chirurgen "hautnah" vorAugen führte. Dass der Knie-OP-Tisch am Ende des Tages mehr an eine Kfz-Werkstatt denn an ein Krankenhaus erinnerte, tat dem Erfolg der Veranstaltung keinen Abbruch.



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