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Besuch der Kantorei im Seniorenheim

HAMELN. Sieben Bewohnerinnen warteten im gemütlichen Wintergarten der Julius Tönebön Stiftung gespannt auf das Eintreffen des Kreiskantors Stefan Vanselow sowie zwei Chormitgliedern.

veröffentlicht am 13.04.2017 um 00:00 Uhr

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Dieser ungewöhnliche Besuch resultierte aus einem Angebot der Kantorei, mit Menschen in vertrauter Umgebung über alte Musik ins Gespräch zu kommen und neben den Konzerten auch zusätzliche Projekte in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Stiftung hatte sich für dieses außerordentliche Projekt beworben um auch Menschen im hohen Alter – die älteste Teilnehmerin war 97 Jahre alt – die Matthäus-Passion näherzubringen. Stefan Vanselow stellte in beeindruckender Weise die Entstehung und erste Aufführung der Matthäus-Passion dar, untermalt von verschiedenen Passagen aus einer Aufführung von Hans Christoph Becker-Voss. Fesselnd waren auch die persönlichen Empfindungen der Chorsängerinnen Meike Jacobi und Hanne Beckmann. Der Nachmittag endete mit dem gemeinsamen Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“, begleitet von Vanselow am Klavier. pr

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