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Besuch aus Wolfsburg in der Bisperoder Sportwoche

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05151/200414), schicken eine E-Mail (c.koch@dewezet.de) oder einen Brief (Dewezet-Redaktion, Osterstraße 15-19, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet stellen.

veröffentlicht am 05.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 16:21 Uhr

Besuch vom VfL Wolfsburg hatte der TSV Bisperode während seiner Sportwoche: Juliane Höfler und Pia Marxkord sowie Maskottchen Wölfi. Die beiden Damen gaben bereitwillig Auskunft auf alle Fragen, halfen bei der Siegerehrung des Jugendturniers und schrieben fleißig Autogramme. Sogar einen Kurzausflug zum SC Diedersen machten sie mit. Beide bekannten, weder Hameln noch die Rattenfängersage zu kennen, und so war das Geschenk in Form von Büchern und Infomaterial über das Weserbergland offenbar genau richtig als Anreiz für einen Ausflug. Juliane Höfler spielt aktuell beim VfL Wolfsburg mit der Nummer 13 als Abwehrspielerin in der Mannschaft der ersten Bundesliga. Für die Deutsche Fußballnationalmannschaft (U19) bestritt sie unter Trainerin Silvia Neid am 7. April 2005 ihr erstes Länderspiel, hat in der U19-Auswahl schon zahlreiche Einsätze hinter sich und wurde unter anderem 2006 U19-Frauenfußball-Europameisterin. Sie gehört zum Kader der U23-Nationalmannschaft. Pia Marxkord ist als Mittelfeldspielerin für den Bundesligisten mit der Rückennummer 2 und für die U23-Nationalmannschaft aktiv. Mit der U19-Nationalmannschaft wurde sie 2007 Europameisterin. Aktuell gehört sie zum Kader der U23-Nationalmannschaft.

Alle Jahre wieder heißt es „Abschied nehmen“. So wurden auch in diesem Jahr die Schulkinder des Heilpädagogischen Kindergartens „Wirbelwind“ sowie deren Eltern im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. „Es waren Jahre der sehr guten Zusammenarbeit, eines schönen Miteinanders, und nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt“, so die Leiterin des Kindergartens, Beate Wittenberg. Bei der Aufnahme im Kindergarten vor einigen Jahren mussten die Eltern „loslassen“ – plötzlich war vieles anders. In den Jahren erfolgte eine intensive Begleitung in der Entwicklung der Kinder durch das fachlich hochqualifizierte Team. Über das Wohlfühlen und das entstandene Vertrauen war es den Kindern möglich, in kleinen Schritten zu lernen, und so konnten bei jedem einzelnen Kind Entwicklungsfortschritte erreicht werden. Nachdem man sich mit Gegrilltem gestärkt hatte, verabschiedete sich das Team mit liebevoll erstellten Foto-Erinnerungsbüchern.

Liebevolle und aufmerksame Betreuung und Pflege – das sind Ziele, die sich Pflegekräfte und Mitarbeiter rund um Heimleiter Ingo Nawoidnik der Altenpflegeheime Upmeier GmbH in Emmerthal gesetzt haben. So fand nun zum wiederholten Mal das „tierische“ Picknick im Park von „Haus Elise“ statt. Hierzu waren die Bewohner, auch aus dem „Haus Martha“, mit ihren Angehörigen ,aber auch „tierische“ Gäste eingeladen. Dabei handelte es sich um Schafe mit ihren Lämmern, Ponys und einen kleinen Hund. Bald war die anfängliche Zurückhaltung der Heimbewohner den Reizen der Tiere gewichen. So ließen sich Lamm und Pferd gern mit Obst, Leckerlis und vielen Streicheleinheiten verwöhnen. Alle „Nichttierischen“ genossen den Nachmittag bei Schmalzbroten, Hot Dogs und Kaffee. Immer wieder huschte den Senioren ein Lächeln über das Gesicht, und die Freude war umwerfend groß.

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Der Erlös des Fischbecker Flohmarkts kommt dem Kindergarten zugute.

Mit einem Besuch bei der Nachbarschaftshilfe „Weserblume e.V.“ in Bevern informierten sich der grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer und der Kreistagsabgeordnete Peter Ruhwedel über die Arbeit dieses im März 2009 gegründeten Vereins. Besonders das Angebot des täglichen Ferienangebots „Kinder(t)raum“ stößt auf große Resonanz, und so begrüßten die Politiker das umfangreiche Freizeitangebot für Ferienkinder und das täglich von Ehrenamtlichen organisierte gemeinsame Frühstück. Weil dafür trotzdem auch Geld vonnöten ist, hatte der Verein die grüne Landtagsfraktion um einen kleinen Zuschuss gebeten, und so überreichten die Gäste 200 Euro für das Projekt zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die nicht in die Ferien fahren können.

Vier ehemalige „Kindergarten-Mütter der „Bärengruppe“ aus Fischbeck hatten die Idee, einen Flohmarkt zu organisieren. Schnell waren die Genehmigung des NP-Marktleiters eingeholt und die organisatorischen Einzelheiten besprochen. Die Gebühr von zehn Euro pro Stand soll an den Fischbecker Kindergarten gehen. Das Ergebnis: eine super Beteiligung mit 43 Teilnehmern. Kleine Startschwierigkeiten wie das Fehlen eines WC-Wagens werden bei der künftigen Planung ausgeräumt. Dem Kindergarten in Fischbeck konnten nach Abzug der notwendigen Ausgaben 430 Euro übergeben werden. Ein Betrag in Höhe von 20 Prozent des Umsatzes wurden vom Betreiber des Hamburger-Imbisses gestiftet . Die Kinder und die Erzieherinnen freuten sich riesig, können so doch die geplanten Verschönerungen im Außenbereich durchgeführt werden.

Der Gemischte Chor Haverbeck von 1948 machte in diesem Jahr eine Fahrt an die Mosel, wo der Ort Leiwen Ausgangspunkt für Exkursionen war. Ein vorzüglich ausgerichteter Weinabend im Gewölbekeller auf auf dem Weingut A. Stoffel machte den Anfang. Zuvor führte der Winzer durch die imponierenden Weinberge. Inmitten dieser steht die Laurentiuskapelle von Trittenheim. Dort formierten sich die Chormitglieder und sangen in das Tal hinunter. Mit einer Schiffsfahrt auf der Mosel von Traben-Trarbach bis Kloster Machern begann der nächste Tag, der mit einem gemütlichen Abend im Quartier-Hotel Zummethof endete. Der Sonntag brachte den Höhepunkt für den Chor: Nach einer Stadtrundfahrt mit einem launig gestimmten Reiseführer versammelte sich der Chor im Dom zu Trier. Eine schriftliche Genehmigung der Dom-Leitung, der Gemischte Chor Haverbeck dürfe dort singen, hatte schon im Vorfeld große Freude und Aufregung ausgelöst. Sanctus, Ave verum corpus, Tibie Paiom und Lobt den Herrn der Welt erklangen und füllten den Raum. Das zahlreich anwesende Publikum applaudierte nach jedem einzelnen Stück begeistert, und die Chormitglieder waren glücklich . Obwohl der Chor nur in Zweidrittelstärke gesungen hat, war es für alle ein voller Erfolg.CK

Einige der Kinder aus dem „Wirbelwind“, die jetzt Abschied von ihren Betreuerinnen nahmen.



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