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Spectaculum mit Bückeburg zufrieden

Bester Auftakt seit vielen Jahren

Bückeburg (jp). Über das beste Auftaktwochenende seit fünf Jahren können sich die Organisatoren des Mittelalterlich Spectaculums freuen. Besucherzahlen für beide Tage konnte Veranstalter Gisbert Hiller zwar noch nicht nennen, aber: "Am Sonnabend waren es schon zehn Prozent mehr als am gesamten ersten Wochenende im letzten Jahr." Und dabei hat das Spectaculum mit dem ersten das traditionell immer etwas schwächere von beiden Veranstaltungswochenende absolviert. Für den 29. und 30. Juli rüstet sich die Mausoleumswiese daher für einen noch größeren Besucheransturm.

veröffentlicht am 26.07.2006 um 00:00 Uhr

"Es hat einfach alles gestimmt", schwärmte Hiller. Das Wetter habe mit Sonne, aber eben nicht zu heißen Temperaturen und sogar einem kleinen, erfrischenden Schauer mitgespielt. "Dadurch hatten wir auf dem ganzen Gelände angenehme 23 Grad." Auch die angekündigten Gewitter blieben aus, so dass die Wiese Sonnabend Abend in von Hunderten von Lichtern illuminierter Pracht erstrahlen konnte. Fazit für Gisbert Hiller: "Bückeburg ist ein Highlight und wird es bleiben." Dabei hatte man bereits ernsthafte Zweifel am hiesigen Standort. "Wir hatten mehrmals fürchterliches Pech mit dem Wetter." Voriges Jahr habe man sogar ernsthaft erwogen, Bückeburg von zwei auf ein Wochenende zu verkürzen. "Ich bin sehr froh, dass wir uns schließlich doch wieder für zwei Wochenenden entschieden haben." Und so wird es auch bleiben: Auch 2007 soll das Spectaculum an den letzten beiden Juli-Wochenenden in Bückeburg Station machen. Noch in dieser Woche will Hiller die entsprechenden Verhandlungen mit derHofkammer und der Stadt Bückeburg aufnehmen. Auch auf diese Zusammenarbeit lässt Gisbert Hiller kein schlechtes Wort kommen: "Wir haben hier außerordentlich verlässliche und professionelle Partner, auf die wir uns bei unseren Planungen hundertprozentig verlassen können." Ganz andere Erfahrungen musste er vor kurzem in Aurich machen. Kurz vor der zweiten Stippvisite der Ritterhorden teilte ihm das Kulturamt der Stadt mit, dass in direkter Nachbarschaft zu seinem Veranstaltungsgelände ein Open-Air-Konzert stattfinden werde und dass das Spectaculum daher auf Musikdarbietungen zu verzichten habe. Hiller sah keinen anderen Ausweg, als den geplanten Termin kurzfristig um zwei Wochen vorzuverlegen, und das, obwohl längst Plakate und Touristeninformationen gedruckt und sämtliche Verträge für den ursprünglich geplanten Termin unterschrieben waren. "Ein unglaublicher Wortbruch, der mir in 23 Jahren als Veranstalter noch nicht passiert ist", so Hiller. Neben juristischen Konsequenzen gegen die Auricher Stadtverwaltung, die Hiller auf seiner Internetseite ankündigte, steht für den Veranstalter fest: "In Aurich wird es nie wieder ein Spectaculum geben."

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