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Lebendige Gemeinschaft, kräftige Cocktails und ein scharfes Menü

Beste Zutaten für den Kirchentag

Hohnhorst (ede). Eine lebendige Gemeinschaft, kräftige Cocktails und ein scharfes Menü: Mit diesem Rezept haben die Kirchenköche der Martins-Gemeinde Hohnhorst den Auftakt für eine bundesweite Kochaktion zum 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag gestartet. Das Menü zur Losung, mit dem die Hohnhorster ihren Gästen die christliche Großveranstaltung vom 6. bis 10. Juni in Köln schmackhaft machen wollte, kam bei den Gemeindemitgliedern bestens an: Kein Platz blieb frei, als Pastor Gero Cochlovius den Abend mit einem Gebet eröffnete.

veröffentlicht am 30.05.2007 um 00:00 Uhr

Nur Platz für 48 geladene Gäste: Viel mehr Mitgliededer der Mart

Leider, so bedauerte er, musste die Teilnehmerzahl auf 48 Gäste begrenzt werden. "Es wären sonst weitaus mehr gewesen", freute er sich über den großen Zuspruch. Ein scharfes Kochstudio in der Gemeindeküche und lebendige Saxophonklänge im Empfangssaal: Unter den staunenden Gästen - alle feierten in diesem Jahr einen runden Geburtstag - verwandelten acht Hobbyköche rund zehn Kilogramm Lammrücken und Bohnen sowie sechs Liter Sahne zusammen mit anderen leckeren Zutaten zu einem verführerischen Hauptgang innerhalb eines viergängigen Menüs. Für die Männer um Organisator Jörg Dyba mehr als eine Herausforderung. Wollten sie doch nicht nur ihren Gästen einen Abend voller Gaumenfreuden bereiten, sondern ihnen zugleich beweisen, dass sie mit ihrer kulinarischen Umsetzung des diesjährigen Kirchenmottos - "Lebendig und kräftig und schärfer" (Hebr. 4.12) - zu Recht in der bundesweiten "Pre Event Contest" den zweiten Platz belegt hatten. Dafür legte sich das Team mit dem einzig gelernten Koch Stephan Rosengart mächtig ins Zeug. Rund 20 Stunden dürften sie für das christliche Mahl in der Küche gestanden haben. "Am Freitag warenwir bis Mitternacht hier", erzählte Friedrich Wesemann. Er ist Ingenieur und Jurist, Kochen sei für ihn nur ein Ausgleich, zu dem er jedoch, wie er schmunzelnd gestand, nur bei den Hohnhorster Hobbyköchen komme. Denn zu Hause lasse ihn seine Frau nicht an den Herd, ließ er durchblicken. Klaus Peter Gümmer, eigentlich in Sachen Immobilien ein Fachmann, hat sich, wie er selbst sagt, das Kochen bei der Bundeswehr beigebracht - mit dem Dr.-Oetker-Schulkochbuch. Seit 1984 stehe er nun regelmäßig in der Küche. Für das Pfingstessen, das vom Gasthaus Wille, dem Ringhotel Tallymann, dem Gasthaus Seegers mit Leihgaben und vom Küchenstudio sogar mit einem gesponserten Herd unterstützt wurde, hatte sich das Team etwas Besonderes einfallen lassen: Jacobsmuscheln mit grünem Spargel mit Vanille-Olivenessenz, ein feuriges Sorbet von der Baumtomate mit Olivenweißbrot, einen kräftigen Lammrücken in einer Wasabi-Kräuter-Kruste mit Bohnenmikado sowie Ingwer-Kartoffelstampf und als Nachtisch eine lebendige Schoko-Torte mit weißer Kaffeesauce. Serviert wurde das Menü von eifrigen Mitarbeiterinnen der Martins-Gemeinde, die sonst in der Jugendarbeit tätig sind. Das Lob ließ bei so viel Gaumenfreuden nicht auf sich warten. "Erste Sahne", urteilte Brigitte Bremer aus Ohndorf. Sie genoss es, einmal etwas Exotisches "fernab der Hausmannskost" serviert zu bekommen. "Lecker" befand Elfriede Schröder aus Hohnhorst. Sie wusste es zu schätzen, "sich einfach mal bedienen zu lassen".

Eigentlich ist Friedrich Wesemann Ingenieur, beim Anrichten von
  • Eigentlich ist Friedrich Wesemann Ingenieur, beim Anrichten von Muscheln und Spargel beweist er aber auch ein flinkes Händchen. Fotos: ede


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