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Heimatverein nimmt sich in diesem Jahr viel vor / Diskussion um Weihnachtsbaumaktion

Bessingen will Oktoberfest wieder einführen

Bessingen. Für seine rund 350 Einwohner hat sich der Verein für Heimatpflege Bessingen für das Jahr 2014 einiges vorgenommen: Die Wiederbelebung des örtlichen Oktoberfestes, die Beteiligung am Coppenbrügger Fleckenfest und unter anderem die Gestaltung der Walpurgisnacht.

veröffentlicht am 13.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

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Zur Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus nennt der 1. Vorsitzende Walter Greve nicht nur Termine, auch Neuwahlen und eine Satzungsüberarbeitung stehen auf dem Programm.

Friedlich verlief die Sitzung bis zum 12. Tagesordnungspunkt. Hier entfacht der dreiköpfige Vorstand eine hitzige Diskussion. „Es geht doch nur um den einmaligen Standortwechsel des Tannenbaumaufstellens“, versucht Vorstandsmitglied Hartmut Schnüll die fast 50 anwesenden Mitglieder zu beruhigen. Grund: Der 36-jährige Verein stellt auf dem Dorfplatz jährlich einen Weihnachtsbaum auf, dabei wird Glühwein ausgeschenkt, gegrillt und im Anschluss der Abend gemütlich im Bürgerhaus verbracht. Eine Tradition, die der Verein aufgrund mangelnden Platzes im Bürgerhaus und weil die Einnahmen künftig in Form von Spenden der Kirche zugutekommen sollen, brechen will. Einzelne Mitglieder stehen dem konservativ gegenüber und sehen das Vorhaben des Vorstandes als falschen Weg für den Verein. „Wir drücken Arbeit an die Kirchengemeinde ab. Außerdem geben wir eine bisherige Tradition auf“, kontert ein Mitglied. Am Ende kann der Vorstand die hitzigen Gemüter beruhigen. „Mit gewohnter personeller Stärke wird der Verein das Fest unterstützen. Eine einmalige Aktion soll die Standortverlegung fürs Erste sein“, sichert Greve zu.

Auf einen gemeinsamen Nenner kommen Vorstand und Mitglieder bei der Satzung. Künftig wollen die Mitglieder sich vermehrt um Neubürgerwerbung bemühen, ebenfalls will man gemeinsam den Verkehrswert des Ortes sichern. Ungeachtet der Vereinsmitgliedschaft wollen sich die Mitglieder für den Erhalt und die Förderung der Lebensqualität im Ort einsetzen.

Der 1. Vorsitzende des Bessinger Heimatvereins, Walter Greve (li.) überreicht Ehrenurkunden an Hans-Henning Übelacker (hinten li.), Jörg Dienst, Ulrike Utenriede-Schneider (vorne li.) und Margret Sander. fg

Vereinsschatzmeister Hartmut Kiy vermeldet einen Verlust von fast 2000 Euro für das Geschäftsjahr 2013, der die finanziellen Mittel des Vereins auf knapp 16 000 Euro schmälert. Dabei hebt der 1. Vorsitzende die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses hervor: „Eine neue Küche, Sanierung des Gebäudes und angeschaffte Möbel erhöhen den Wert um rund 40 000 Euro. Dafür haben wir 8000 Euro Eigenkapital und 2500 Euro Spenden aufgewendet.“

Als zweiter Vorsitzender agiert weiterhin Michael Voß, der sein Amt bereits seit vergangenem Sommer ausübt. Neu im Amt als Revisor ist Christiane Lohmeyer. Als Pressewart beerbt Rainer Olze Dagmar Terra.

Ehrenurkunden sowie Silbernadeln übereichte der Vorstand für lang währende Vereinstreue: Jörg Dienst, Margret Sander, Ulrike Utenriede-Schneider sind für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt worden. Hans-Henning Übelacker, Hubert Sümnik und Ingrid Voges-Vahl unterstützen den Verein bereits seit 25 Jahren. Satte 30 Jahre im Verein sind Edith Theuerkauff, Ilse Henke und Ulrich Babbe.fg

„Am Fuße des Ith ist unser Heimatdorf – ja das ist Beschen“, singen die Bürgerhuis Sänger unter der Führung von Chorleiter Friedel Schulte.fg



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