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Reifenwechsel nicht vergessen!

Bessere Stabilität und kürzerer Bremsweg mit Sommerreifen

„Von O bis O“ (Oktober bis Ostern) lautet eine Faustregel für den Reifenwechsel. Da Ostern in diesem Jahr relativ spät liegt, müssen Autofahrer nicht unbedingt bis Mitte April warten. Wann stattdessen der richtige Zeitpunkt ist und was es dabei zu beachten gibt, erläutert der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD).

veröffentlicht am 06.04.2017 um 16:50 Uhr

Mit einer Ein-Euro-Münze kann man vor dem Reifenwechsel die Profiltiefe ganz einfach überprüfen. Foto: ARCD

Eine gute Faustregel, wann man die Pneus von Winter auf Sommer umstellen sollte, lautet: sobald die Temperaturen konstant über acht Grad bleiben. Wer zu früh wechselt und beispielsweise bei Schnee oder Glatteis mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert mindestens 60 Euro Bußgeld, einen Punkt in Flensburg und bei einem Unfall zusätzlich Leistungskürzungen bei der Versicherung sowie eine Mitschuld.

Warum dann überhaupt wechseln? Einige wichtige Gründe sprechen bei wärmeren Temperaturen für Sommerreifen mit ihrer härteren Laufflächenmischung: Der Grip in Kurven ist stärker, die Fahrstabilität verbessert sich, und der Bremsweg ist kürzer. Laut Straßenverkehrszulassungsordnung ist die Mindestprofiltiefe der Pneus vorgeschrieben. Hier heißt es: „Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimeter aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.“ Der ARCD empfiehlt bei Sommerreifen allerdings drei Millimeter, da die Pneus so bei Nässe nicht so schnell aufschwimmen. Das kann man ganz einfach mit einer Ein-Euro-Münze überpüfen: Der goldene Rand ist drei Millimeter breit. Versinkt dieser im Profil, ist noch genügend davon vorhanden. Mithilfe der Münze können Autofahrer außerdem überprüfen, ob das Profil gleichmäßig abgefahren ist. Falls nicht, könnte das ein Hinweis auf einen falschen Reifendruck oder eine verstellte Spur sein.

Die Reifen sollten außerdem nicht älter als sechs Jahre sein, da die Gummimischung mit dem Alter immer mehr verhärtet. Dieses kann man anhand der sogenannten DOT-Nummer auf der Seite des Reifenmantels ablesen. Die letzten vier Ziffern stehen für das Herstellungsdatum: 0416 bedeutet also beispielsweise Kalenderwoche vier im Jahr 2016. ARCD

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