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Christliches Posaunenfest der SELK unter freiem Himmel / Mehr als hundert Bläser

Besinnliche Worte - besinnliche Klänge

Bad Nenndorf (tes). Unter freiem Himmel und bei optimalen Bedingungen hat die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) im Kurpark ihr Posaunenfest zelebriert. Unter der Leitung von Wolfgang Knake beeindruckten die Bläserchöre des Kirchenbezirks Niedersachsen Süd und die Lutherische Bläsergruppe mit einem Repertoire, das am Veranstaltungsthema "Christus: Quelle des Lebens" orientiert war.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

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Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Kirchweihjubiläums der St. Johanneskirche Rodenberg trafen sich rund um die Musikmuschel mehr als 100 Bläser aus Schaumburg, Lage, Bielefeld, Wittingen, Lachendorf, Braunschweig sowie Hannover und erfreuten hunderte Besucher einen Tag lang mit virtuosen Klängen. Schon zum Gottesdienst um 10 Uhr konnte Pastor Walter Hein, dessen St. Johannesgemeinde als Gastgeber fungierte, etwa 500 Gläubige begrüßen. Den ganzen Tag lang blieben alle Plätze in der Muschel besetzt, der Andrang an den Informations- und Verpflegungsständen war groß. Die Predigtübernahm Superintendent Markus Müller aus Lachendorf. Besinnliche Worte zum Motto des Tages sprach Pastor Joachim Schlichting von der Kreuzkirche Stadthagen, die zudem für die jüngsten Teilnehmer nach dem Kindergottesdienst einen Besuch im Kraterzoo organisiert hatte. "Das Wetter ist ein Geschenk", sagte Margret Röbbecke, die gemeinsam mit Frauen aus der Gemeinde 30 selbstgebackene Torten und sieben Bleche Kuchen für den guten Zweck verkaufte. Die Bedingungen hätten besser nicht sein können und die anfängliche Aufregung der Gemeindemitglieder vom Organisationsteam habe sich schnell gelegt, freute sich Hein. "Jetzt sind alle begeistert", sagte der Pastor, der von allen Seiten Lob für den reibungslosen Ablauf entgegen nehmen konnte. Mitglieder aus allen Gemeinden des Kirchenbezirks Niedersachsen Süd nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Musikgenuss. Das Kurrendeblasen verteilte sich auf drei verschiedene Standorte und bildete die Einleitung zur geistlichen Bläsermusik am Nachmittag. Hier dominierten Gospels und Spirituals zu drei ausgewählten Themen aus der Offenbarung, dem Johannes-Evangelium und dem Psalm 36. Besonders die solistischen Beiträge des Auswahlchors seien sehr gut angekommen, berichtete Hein am Ende des Tages. Hanns Gnauk aus Celle ist seit 50 Jahren als Bläser aktiv und äußerte sich beeindruckt von der Qualität der Beiträge und dem Ambiente im Kurpark. Die Bläser aus Braunschweig, die zum ersten Mal die Kurstadt besuchten, lobten die Akustik in der Musikmuschel. "Es war richtig schön hier", meinte Dorothee Bellin. Das gemeinsame Schlusslied "Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit" markierte demnach auch die Intention der Gäste, sich an dem christlichen Posaunenfest zu beteiligen. Einzig deren Bitte nach einer Aufzeichnung der musikalischen Darbietungen konnte nicht erfüllt werden.



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