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Beschlagnahmte Steinadler in der Wildtierstation

Sachsenhagen. Zwei behördlich beschlagnahmte Steinadler aus Süddeutschland haben vorübergehend in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen ein neues Zuhause gefunden. Mitarbeiter eines Ordnungsamtes hatten die Tiere aus illegaler, nicht artgerechter Haltung konfisziert.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Diese beiden Steinadler wurden in Süddeutschland illegal gehalte

Die anschließende Suche nach einer geeigneten Unterbringung für diese mächtigen Greifvögel gestaltete sich schwierig. So war man froh, als der Kontakt zur Wildtierstation zu Stande kam. Stationsleiter Dr. Florian Brandes war in der Lage, kurzfristig eine geeignete Großvoliere zur Verfügung zu stellen, inder die Adler sich nun auf einer Fläche von 350 Quadratmetern bewegen können. Der Steinadler, dessen Größe hier zu Lande nur vom Seeadler übertroffen wird, verfügt über ein riesiges Verbreitungsgebiet in Asien, Europa, Nordamerika und Nordafrika. Heftige Verfolgung und die Zerstörung geeigneter Lebensräume führten vielerorts zu einem Zusammenbruch der Bestände. In Deutschland gibt es lediglich in den bayerischen Alpen einen kleinen Restbestand. Da die beiden beschlagnahmten Adler eine lange Zeit in schlechter Haltung hinter sich haben und auch die Herkunft nicht geklärt werden kann, kommt eine Auswilderung für diese Tiere nicht mehr in Betracht. Die Mitarbeiter der Wildtierstation suchen nun nach einer geeigneten Dauerunterbringung in einem Zoo oder Tierpark.

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