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84 Mitarbeiter ziehen an den Stammsitz nach Porta / Helpser Unternehmen lehnt Stellungnahme ab

Bernstein verlässt Röcke - "Precima" kommt

Bückeburg (rc). Die Bernstein AG mit Hauptsitz in Porta Westfalica und die Precima Magnettechnik GmbH mit Sitz in Helpsen haben sich auf einen Kaufvertrag für die Berrnstein-Immobilie an der Röcker Straße 16 in Bückeburg-Röcke geeinigt. Die insgesamt 84 Bernstein-Mitarbeiter werden im Rahmen der Verlagerung der Sensorproduktion nach Porta Westfalica umziehen. Die Verlagerung wird bis Ende Dezember vollzogen sein. Das teilte Vorstandsmitglied Christoph Güse auf Anfrage unserer Zeitung mit.

veröffentlicht am 27.06.2007 um 00:00 Uhr

Die Bernstein-Niederlassung in Bückeburg-Röcke: Sie wird samt de

Was die Precima Magnettechnik mit der Immobilie in Röcke vor hat, dazu hieß es aus dem Unternehmen auf Anfrage lediglich: "Keine Stellungnahme." Allerdings dürfte sicher sein, dass die Precima ihren Stammsitz in Helpsen und die Produktionsstätte in Bückeburg-Müsingen am neuen Standort Bückeburg-Röcke zusammenführen wird. Entsprechende Äußerungen hatte der Precima-Geschäftsführer Karl-Heinz Pape während eines Besuchs von Lokalpolitikern im Müsinger Werk im Mai vergangenen Jahres gemacht. Er denke darüber nach, eines Tages die Betriebe in Helpsen und Müsingen an einem Standort zusammenzuführen, sagte er damals, zumal es in Müsingen Erweiterungspläne gab. Die Precima beschäftigt etwa 90 Mitarbeiter, 30 davon in Müsingen. Das Unternehmen fertigt überwiegend elektrisch schaltbare Bremsen und Kupplungen, die speziell für die Erfordernisse des modernen Maschinen- und Apparatebaus entwickelt wurden. Anwendung finden die Produkte in der Fördertechnik, im Aufzugsbau, bei Windkraftanlagen, Flurförderfahrzeugen oder der Bühnen- und Medizintechnik. In den vergangenen Jahren hatte die Branche gute Zuwächse verzeichnet, auch die Precima konnte deutliche Umsatzsteigerungen vorweisen und Mitarbeiter einstellen. "Es läuft uns um", hatte Pape vor einem Jahr angesichts der Auftragslage gestöhnt. Bernstein erwarb die Immobilie Anfang 1970 als zweiten Produktionsstandort und begründete dort die damalige senso plus GmbH als Spezialanbieter für Sensortechnik. Auf dem Gelände mit einer Gesamtfläche von 12 000 Quadratmetern wuchs mit den Jahren eine erfolgreiche Produktionsstätte für Sensortechnik heran. Die heute zirka 3 000 bebauten Quadratmeter beherbergen die Entwicklung, den Einkauf und die Produktion elektronischer Produkte wie zum Beispiel magnetischer, optischer oder induktiver Sensoren sowie sicherheitstechnischer Produkte wie Lichtvorhängen oder Produkten der Prozesskommunikation. Die Sensorfertigung stellt neben der Schalter- und Gehäusefertigung einen der drei Geschäftsbereiche des Herstellers von sicherheitstechnischen Produkten dar. Die insgesamt 600 Mitarbeiter des international aufgestellten mittelständischen Familienunternehmens unter der Leitung von Hans-Joachim Bernstein erreichten in den vergangenen Jahren mit ständig wachsenden Umsätzen sehr positive Ergebnisse, so das Unternehmen gegenüber der Presse. Die Verlagerung der Fertigung stelle einen wesentlichen Baustein einer Konzentration der räumlichen Möglichkeiten des mittelständischen Unternehmens dar.



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