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Bezirksversammlung der Kolpingsfamilien mit Generalpräses Ottmar Dillenburg

Bernhard Baumert als Bezirkspräses vorgestellt

Hameln. Die Mitglieder der Kolpingsfamilien Bodenwerder, Holzminden, Rinteln, Obernkirchen, Stadthagen, Springe und Hameln trafen sich zur Bezirksversammlung im Gemeindehaus der St.-Augustinus-Gemeinde in der Vizelinstraße. Der Bezirksvorstand hatte den höchsten Repräsentanten des Kolpingwerkes, den Generalpräses Ottmar Dillenburg, eingeladen.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:41 Uhr

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In seinem Vortrag unter dem Titel „Adolph Kolping – eine Geschichte mit Zukunft“ – erinnerte Ottmar Dillenburg daran, dass der von Adolph Kolping geprägte katholische Gesellenverein das heutige Kolpingwerk geprägt habe. Adolph Kolping wollte jungen Menschen in der Ausbildung fern der Heimat Gesellenunterkünfte anbieten und ihnen christliche Werte vermitteln. Mit diesem Konzept hat der Gesellenverein fast ein Jahrhundert lang große Erfolge erzielt und zahlreiche Menschen auf einem wichtigen Stück ihres Lebensweges begleitet und geprägt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Kolpingwerk global und regional als katholischer Sozialverband aufgestellt. „Mit Stolz“, so führte Ottmar Dillenburg aus, „dürfen wir heute feststellen, dass wir das Kolpingwerk weltweit in 61 Ländern vorfinden, europaweit in 20 Ländern.“ In Form einer Partnerschaft wird vom Kolpingwerk Hilfe erbracht. Adolph Kolping wollte den Dienst, die Präsenz der Kirche in der Arbeiterschaft und über sie in den Familien und über sie auf die ganze Gesellschaft verbreiten. Vor allem aber ließ er die Menschen erfahren: Bildung ist wichtig, Bildung macht frei. Er redete selber mit in der öffentlichen Diskussion, in den Medien seiner Zeit, und er brachte einfache Menschen dazu, sich einzumischen und sich einzubringen in Zeiten, als das noch keineswegs selbstverständlich war.

Dillenburg betonte, dass die Mitglieder des Kolpingwerks den Mut haben sollten, wie Adolph Kolping ihr Leben aus dem Glauben heraus in die Hand zu nehmen. Es komme darauf an, offen für die Fragen und Probleme der Zeit zu sein; ein echtes und ehrliches Interesse am Wohl und Wehe der Mitglieder und Zeitgenossen zu haben und ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte zu kennen. Aus seinem Selbstverständnis als katholischer Sozialverband habe das Kolpingwerk Einfluss genommen auf die Gestaltung und Veränderung von Kirche, Gesellschaft und Staat. Seine Mitglieder haben sich in die politische Verantwortung rufen lassen. Der Bezirkstag der Kolpingsfamilien endete mit einem Gottesdienst, in dem die Ernennung von Pfarrer Baumert zum Bezirkspräses für den Anfang des Jahres verstorbenen Pfarrer Pischel durch Bischof Norbert Trelle aus Hildesheim bekannt- gegeben wurde.



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