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Neschen AG stellt der Berlinischen Galerie Kaschiermaschine zur Verfügung

Berlins Aufbaujahre im Panorama - Neschen AG unterstützt Kunstprojekt

Bückeburg/Berlin. Die Berlinische Galerie, das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, gehört zu den experimentierfreudigsten Museen der Bundeshauptstadt. Aktueller Beleg dafür ist die unlängst eröffnete Ausstellung "So weit kein Auge reicht - Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949-1952". Auf großformatigen Digitaldruck-Medien wird die Spreemetropole dabei mit ihren Brachflächen und Leerstellen wie auf einer Bühne präsentiert.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

Verwendet wurden dafür die kunstvoll zusammengesetzten Bildreihen des unbekannten Fotografen Tiedemann. Dieser hatte in der Zeit des Wiederaufbaus festgehalten, was für die Stadtplanung von Bedeutung war. Gezeigt werden zentrale Berliner Schauplätze, beispielsweise das Schlossplatzareal und der Potsdamer Platz, sowie das neue Walter-Ulbricht-Stadion oder eine Sandentnahmestelle an der Peripherie. Kaschiert - und somit für die Ausstellung erst tauglich gemacht - haben die Museumsmitarbeiter die digital bearbeiteten und vergrößerten Nachkriegsaufnahmen auf der Neschen 1600 Move. Diese leistungsfähige und bedienerfreundliche Kaschiermaschine ermöglicht das professionelle Aufziehen von hochwertigen Veredelungs- und Schutzfolien sowie doppelseitig klebenden Medien. Fotoabzüge und Digitaldruckmedien sind dann dauerhaft geschützt vor Verschmutzung und schädlichen Umwelteinflüssen, ihre Haltbarkeit wird wesentlich verlängert. Zum einen ist die Neschen 1600 Move mit sämtlichen dafür notwendigen Basis-Funktionalitäten ausgestattet. Andererseits verarbeitet die ausgereifte Walzen-Technologie zuverlässig druckabhängige Materialien bis zu einer Dicke von 50 Millimetern und mit einer Geschwindigkeit von bis zu fünf Metern pro Minute. Beide Walzen bestehen aus Silikon, wobei vor allem die wärmeunterstützte obere Walze für ein hohes Maß an gleich bleibender Qualität sorgt. So auch in der Berlinischen Galerie, wo zum Aufziehen der Panoramafotografien auf Aluminium-Platten die beidseitig selbstklebende Folie Neschen "Gudy 802" verwendet wurde. Diese Klebefolie wie auch die Kaschiermaschine hat Neschen dem Museum unentgeltlich bereitgestellt. "Für die Ausstellung der Berliner Panoramafotografien kam uns natürlich die Sponsoring-Aktion von Neschen sehr entgegen, die hierbei eingesparten Gelder finden nun an anderer Stelle eine sinnvolle Verwendung", erläutert Ursula Müller, kommissarische Leiterin der Architektursammlung.

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