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Sommertour von AWO-Ortsverein und SPD-60-plus in die Hauptstadt

Berliner Luft geschnuppert

Bückeburg (hb/m). Eine dreitägige Fahrt nach Berlin und Potsdam haben gemeinsam der AWO-Ortsverein Bückeburg und Mitglieder der SPD Schaumburg 60 plus unternommen.

veröffentlicht am 23.06.2008 um 00:00 Uhr

"Berlin war eine Reise wert", waren sich die Teilnehmer der Somm

Das an Höhepunkten reiche Programm hatte der AWO-Kreisvorsitzende Ernst Kastning ausgearbeitet. Kastning kennt Berlin aus seiner Studentenzeit und ist auch während seiner beruflichen Tätigkeit in der Erwachsenenbildung regelmäßig in der Stadt gewesen. Er konnte eine Menge an wissenswerten Details vermitteln und zahlreiche Anekdoten beisteuern. Unterstützt wurde Kastning als Reiseleiter in den Tagen von den beiden Vorsitzenden der Organisationen, Stephan Hartmann (AWO Bückeburg) und Karl-Heinz Hansing (SPD 60 plus). Nach dem Verlassen der Autobahn erfreuten sich die Reisenden bei der Fahrt auf der Landstraße Richtung Werder an den Alleen und den Obstplantagen. Das Hotel lag gegenüber vom Volkspark Hasenheide, wo Turnvater Jahn die ersten Sportgeräte aufgestellt haben soll. Bei einer Stadtrundfahrt im gemütlichen, klimatisierten Bus von Mühlmeister in Obernkirchen, bei täglichen Außentemperaturen von über 30 Grad recht angenehm, lernten die Schaumburger Berlin als eine "Stadt im Grünen mit großen Wäldern und Seen" kennen. 3,4 Millionen Menschen aus 184 Nationen leben hier. Die Fläche der Hauptstadt ist neunmal größer als die von Paris. Die Friedrichstraße, die nach der Wende einen Bauboom erlebt hat, die unter Denkmalschutz stehende Karl-Marx-Allee, das 1987 eröffnete Nikolaiviertel, Friedrichstadtpalast, die Marienkirche, der Gendarmenmarkt, Kurfürstendamm, die Gedächtniskirche, Schloss Bellevue, Charlottenburger Tor und die Siegessäule ("Gold-Else") wurden angesteuert. Es blieb genügend Zeit für einen Bummel, den viele auch zum Besuch des berühmten Kaufhaus des Westens nutzten. Nach einem Mittagessen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses stand ein lebendiger und informativer Vortrag im Reichstag auf dem Programm. Die Berlin-Besucher erfuhren unter anderem, dass Abgeordnete "Weggeschickte" sind, die zwar Präsenzzeiten im Bundestag wahrnehmen, sich aber gleichrangig um ihren Wahlkreis kümmern sollten. In einem einstündigen Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wich dieser unpopulären Themen - die Höhe der Rentenerhöhungen im Verhältnis zu den aktuellen Preissteigerungen und die Diätenerhöhungen der Abgeordneten - nicht aus. Edathy wies auf die Belastungen der Bundestagsabgeordneten durch eine 60- bis 70-Stundenwoche und die Verantwortung hin. Anschließend genoss die Reisegruppe bei einer Begehung der gläsernen Reichstagskuppel die Aussicht über Berlin. Mit dem Schiff ging es am nächsten Tag von Spandau nach Potsdam, wo Schloss Sanssouci besichtigt wurde. Für die Mitglieder der beiden Organisationen war die Fahrt ein voller Erfolg, zu dem Reiseleiter Ernst Kastning, der freundliche und hilfsbereite Busfahrer Armin Dube und das schöne Sommerwetter beigetragen haben.



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