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Bückeburger Jäger und Bundespolizeiorchester

Benefiz: Viel Blech gibt's für wenig Geld

Bad Eilsen (mig). Den 2. Oktober sollten sich die Freunde volkstümlicher und konzertanter Blasmusik im Kalender rot anstreichen. Gleich zwei namhafte Blasorchester - die Bückeburger Jägern und das Bundespolizeiorchester Niedersachsen - werden am Vorabend des Tages des Deutschen Einheit im Kursaal auftreten. Die Einnahmen des Benefiz-Konzertes gehen an die Fördervereine "Via" (Bückeburg) und "Lichtblick" (Stadthagen), die sich für ein stationäres Hospiz in Schaumburg einsetzen.

veröffentlicht am 16.09.2008 um 00:00 Uhr

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Damit möglichst viele Besucher den Kursaal finden - und danach auch noch spenden - gibt es viel Blech für wenig Geld. Obwohl das Bundespolizeiorchester eine landesweit gefragte Formation ist, müssen Musikinteressierte nur neun Euro für die Eintritts-Karte berappen. Wer einen Platz im rund 500 Gäste fassenden Kursaal ergattern möchte, sollte also schnell zuschlagen. Im Vorverkauf kann man Karten beispielsweise bei der Touristinformation Bad Eilsen und beim Bückeburger Kulturverein bekommen. "Das Bundespolizeiorchester steht für volle Häuser, wir erwarten höchsten Musikgenuss", freut sich Jäger-Chef Dirk Hasse schon jetzt auf den Termin. Zufrieden ist der Vorsitzende auch mit dem Ort, an dem die Veranstaltung stattfindet. "Der Kursaal hat eine tolle Akustik." Pünktlich um 19.30 Uhr (Einlass ist ab 18.30) werden die Bückeburger Blasmusiker das Konzert eröffnen, danach gibt's Volkstümliches und Konzertantes sowie knackige Märsche vom 50-köpfigen Polizeiorchester. "Bei dieser Besetzung kann ja gar nichts schief gehen", lobt Edeltraut Müller, Vorsitzende von Via, die Veranstalter (Bückeburger Jäger unterstützt vom Lions-Club Schaumburg) im Rahmen eines Pressegesprächs. Während des Konzerts wird Müller - wie auch Monika Henze von Lichtblick - mit einem Stand im Foyer über die Arbeit der Vereine informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. "Die Vorstände von Via und Lichtblick arbeiten seit Monaten zusammen. Wir ziehen an einem Strang", so Müller. Immer konkreter werden auch die Planungen für ein mögliches Hospiz: "Derzeit reden wir mit den Wohlfahrtsverbänden über die Trägerschaft, zum Jahresende werden wir dann wohl soweit sein, konkret etwas anzuschieben", so Müller. Das sei auch deshalb wichtig, weil die Spender darüber informiert werden sollten, "wie es weiter geht." Von der Notwendigkeit eines Schaumburger Hospizes sind Müller und Henze nach wie vor überzeugt: "Die Idee eines stationären Hospizes wird von vielen Leuten unterstützt. Angehörige, die Sterbende begleiten, haben es schon schwer genug, auch ohne weit reisen zu müssen."

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