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35 Freizeitmannschaften gehen bei großer Sommerhitze an den Start / Fünfte Auflage des Aerzener Turniers

Beim Boule-Spiel zählt am Ende jeder Zentimeter

Aerzen (sbr). Abkühlung in jeglicher Form war gefragt bei der fünften Auflage des Abend-Boule-Turniers im Aerzener Veilchenbergstadion. Die 30-Grad-Marke war schon Stunden zuvor geknackt und im Laufe des Nachmittags weit überschritten worden. Und auch die Ränge im Stadion strahlten am Abend noch reichlich gespeicherte Wärme ab. Vorsorglich hatte das Organisationsteam um Monika Simma und Bürgermeister Bernhard Wagner Wasserkübel an den einzelnen Bahnen aufstellen lassen, die von den 35 startenden Freizeitmannschaften in ganz unterschiedlicher Art und Weise genutzt wurden. So tauchten die Groß Berkler Damen vom „BBC“ ihre Kugelputzlappen kurzerhand ins kühle Nass und legten sich dann die feuchten Tücher in den Nacken. Die Mädels des Aerzener Rettungs-Teams lehrten ihren Kugeln vor jedem Wurf das Schwimmen und brachten damit so manchen ehrgeizigen und verbissen spielenden Bouleprofi mit ihrer Unbekümmertheit und Spielfreude zur schieren Verzweiflung. Die Ansage aus dem benachbarten Schwimmbad, dass die Badezeit gleich enden würde, störte Konstantin Brand, der für die Mannschaft der Feuerwehr Aerzen an den Start ging und gleichzeitig jüngster Teilnehmer des Turniers war, wenig. Er ging – nicht ganz freiwillig – in einem der schwarzen Wasserkübel baden und auch die in rosa gekleideten Jolanthe-Spieler nutzten das Wasser aus den Kübeln zum Auffüllen ihrer „Flaschen-Duschen“. Wie in den vergangenen Jahren auch, waren wieder alle Aerzener, egal ob Vereine oder Privatpersonen, dazu aufgerufen, Freizeitmannschaften zu bilden und sich mit Spaß und guter Laune am freundschaftlichen Wettbewerb zu beteiligen. „Die Resonanz aus der Bevölkerung war überwältigend. Noch nie hatten wir so viele Mannschaften am Start“, zeigte sich Monika Simma begeistert.

veröffentlicht am 21.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Als Sieger ging am Ende das Team Jolanthe 1 (Waldemar Behrendt, Günter Heuer, Jürgen Pyka) aus dem Wettbewerb hervor. Zweiter wurden die „Kameltreiber“ (Daniel Budde, Florian Budde, Niklas Springer) vor den „langen Hirschen“ (Benjamin Armgard, Timo Sentker, Sebastian Fischer). Für das Kreis-Bouleturnier am 11. September in Hameln qualifizierten sich ebenfalls die „langen Hirschen“ und das Team „Jolanthe 1“. Zudem gehen „Perfect Draft“ (Dieter Steub, Christian Macke, Sebastian Steub, Lutz Wissel) und die „Lüningsberger“ (Günter Meux, Uwe Schlender, Siegfried Simma) an den Start.

Ruth Danger (re.) nimmt es ganz genau. Mit dem Zollstock misst sie die Abstände zwischen den Kugeln.

Foto: sbr



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