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Flüchtlingskinder aus Königsberg und Breslau haben in Hameln ihr Glück gefunden

Beim Baden in Töneböns Teichen kennengelernt

Hameln. Goldene Hochzeit feierte das Ehepaar Gasche mit Tochter Andrea zur Mühlen, Enkeltochter und vielen Freunden im Seehof. Dort an Töneböns Teichen haben sich Ursula Krause und Günter Gasche 1957 beim Schwimmen kennengelernt, sie war 16 Jahre und er 18 Jahre alt. Drei Jahre später, 1961, begegneten sie sich auf der Deisterstraße und verabredeten sich. Ursula war 19, mit 21 Jahren war man erst volljährig ...

veröffentlicht am 11.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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Die heute 72-jährige Ursula Gasche ist 1941 in Königsberg geboren und flüchtete mit ihrer Familie nach Bad Münder. Auch der heute 74-jährige Günter Gasche ist ein Flüchtlingskind. Er wurde 1939 in Breslau geboren, gelangte 1946 von Breslau nach Hameln. In der Kaiserstraße fand die Mutter mit den drei Söhnen Unterkunft. Im Herbst 1946 kam der Vater aus Italien dazu.

Ihre Ausbildung zur Einzelhandelsverkäuferin begann Ursula Gasche 1957 bei Walter Paul in der Osterstraße, dort arbeitete sie bis zur Geburt ihrer Tochter 1965 und von 1970 bis 1990. Ein Jahr nach der Verlobung heirateten die beiden 1963 in Bad Münder. Günter Gasche leistete vier Jahre Dienst bei der Bundeswehr und übernahm 1963 als Landesangestellter die Pflege des Fuhrparks der Hamelner Polizei. Die Eheleute reisen seit den 1980er Jahren nach Istrien, in Porecz haben sie Freunde. Die beiden halten sich mit Aquagymnastik und Radfahren fit und erledigen viel zu Fuß.ul

Unternehmungslustig sind die Eheleute nach wie vor. Dana


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