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Lob für die "Lange Nacht" / Lorenzen: Sensationell / Brüggemann: Sehr zufrieden / Wermutströpfchen Laternenstart

Beifall von allen Seiten für das Bückeburger Erfolgsstück

Bückeburg. Der vierte Aufzug der "Langen Nacht der Kultur" hat Beifall von allen Seiten erhalten. "Wieder einmal sensationell", fasste Stadtmarketing-Chef Sönke Lorenzen seine Eindrücke in eine aussagekräftige Notiz. "Wir sind sehr zufrieden", tat Albert Brüggemann stellvertretend für die Mitglieder des organisierenden Arbeitskreises kund. Die Nacht habe erneut bewiesen, in welch großem Ausmaß die Bückeburger und ihre Gäste für Kulturelles zu begeistern seien.

veröffentlicht am 15.09.2008 um 00:00 Uhr

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Autor:

Herbert Busch

Brüggemann bezifferte die Zahl der zahlenden Besucher mit "mindestens 2000", alle Eintrittsbändchen seien verkauft worden. Genau betrachtet, werden wesentlich mehr Personen die geballte Kulturladung genossen haben. "Von 22 Uhr an ist sehr kulant kontrolliert worden", so Brüggemann. In der Tat vermittelten beinahe alle Veranstaltungsorte einen "ausverkauften" Eindruck. "Hier stellt sich nicht einmal vor der Türen ein Gefühl von Einsamkeit ein", bemerkte einer der vielen Besucher, der das Geschehen im Inneren einer Spielstätte von außen nur erahnen konnte. Vom mächtigen Interesse der "Nacht"-Schwärmer profitierten räumlich knapp bemessene Aufführungsplätze wie die Buchhandlung Scheck oder der Gewölbekeller des Hubschraubermuseums ebenso wie die größeren Hallen und Säle der Stadt. Selbst in der Stadtkirche reichten die Sitzplätze mitunter kaum aus; für die abschließende Theateraufführung auf der Helikopter-Freiluftbühne begeisterten sich mehrere Hundert Gäste. "Jetzt noch die Himmelslaternen sehen und dann ins Bett", bat ein recht junger Besucher seine Eltern kurz nach Mitternacht. Der Laternenstart hatte lange auf der Kippe gestanden. Als die leuchtenden Mini-Ballons schließlich in den Himmel entlassen werden sollten, machte aufkommender Wind den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. "Das zeigt aber auch, dass uns selbst am Ende einer ereignisreichen Nacht die Puste nicht ausgeht", schmunzelte Brüggemann. Damit war die Nacht längst nicht zu Ende. Im Landesmuseum wurde fröhlich weitergefeiert - dichte Trauben vor der Tür auf Einlass Wartender inklusive.

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