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Jugendliche Täter brechen in Kinderheim ein

Beide festgenommen

Göttingen/Obernkirchen (rnk). Zunächst unbekannte Täter sind über Weihnachten gewaltsam in ein unbewohntes Kinderheim in Bremke in der Nähe von Göttingen eingebrochen. Sie entwendeten aus dem Heim einen Tresorwürfel mit 3500 Euro Bargeld, den Heimcomputer und mehrere Fernsehgeräte.

veröffentlicht am 30.12.2008 um 00:00 Uhr

In einem Schlüsselkasten fanden sie dann den Fahrzeugschlüssel des heimeigenen Kleinbus der Marke DB-Vito. Der Kleinbus wurde ebenfalls entwendet und zum Abtransport des Diebesgutes benutzt. Dabei hatte das Pärchen allerdings Pech: Ein Nachbar des Kinderheimes sah die beiden. Er erkannte einen - er hatte im Kinderheim gewohnt - und gab eine gute Beschreibung der zweiten Person an. Die ermittelnde Polizei kam dem 17-Jährigen schnell auf die Spur, weil es Bezüge zu einem Kinderheim im Landkreis Schaumburg gab: Auch dort war der Jugendliche einst untergebracht. Der Rest war dann gute, alte Ermittlungsarbeit: Die Kollegen in Schaumburg wurden informiert und es dauerte nicht allzu lange, bis der Kleinbus auf einem Obernkirchener Grundstück entdeckt wurde. Die Polizei verglich die Daten der Familie, auf deren Grundstück der Wagen stand - und siehe da, sie war der Polizei nicht gänzlich unbekannt. Über einen Abgleich mit der Personenbeschreibung, die der Göttinger Zeuge über den zweiten Mann angegeben hatte, erhärtete sich der Verdacht gegen den 18-jährigen Sohn. Dann hieß es für die Polizei, die Geduld zu bewahren. Das Haus wurde beobachtet, und als das Diebesduo gegen 23.30 Uhr nach Hause kam und wegfahren wollte, folgten ihm die Beamten - und ließen kurze Zeit später die Handschellen klicken. Das Diebesgut wurde teilweise im Pkw aufgefunden. Der 17-Jährige hat keinen festen Wohnsitz, teilte die Polizei mit, sein ein Jahr älterer Diebeskumpel stammt aus der Bergstadt. Beide mussten wieder auf freien Fuß gelassen werden.



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