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Bei WTW stimmt die Chemie

Auf dem Thüster Berg weht zwar ab und zu eine steife Brise, aber bei WTW Wallensen spürte der neue Coach Stefan Gluba bisher nur Rückenwind. In dem kleinen gallischen Dorf des Ostkreises ist Aufbruchstimmung zu spüren – trotz des Abschieds von Trainer-Urgestein Uwe Kirsch...

veröffentlicht am 19.01.2011 um 10:28 Uhr
aktualisiert am 19.01.2011 um 12:34 Uhr

Wallensen

Auf dem Thüster Berg weht zwar ab und zu eine steife Brise, aber bei WTW Wallensen spürte der neue Coach Stefan Gluba bisher nur Rückenwind. In dem kleinen gallischen Dorf des Ostkreises ist Aufbruchstimmung zu spüren – trotz des Abschieds von Trainer-Urgestein Uwe Kirsch. Der Grund: Mit der Verpflichtung von Gluba als neuen Coach bewies die Vereinsführung ein glückliches Händchen. „Die Chemie zwischen Mannschaft und dem Trainer stimmt“, sagt Mister WTW Thomas Schütte, der dem neuen Coach für die Hinrunde ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Denn bisher lief es für die Ostkreiskicker besser als erwartet. WTW ist in der Kreisliga momentan mit 25 Punkten Fünfter. „Damit hatte ich nach dem Trainerwechsel im Sommer nicht unbedingt gerechnet“, gibt Schütte zu.

Nach dem enttäuschenden zwölften Platz in der Vorsaison hatte man in Wallensen im Sommer eigentlich nur einen einstelligen Tabellenplatz angepeilt. Doch mit dem neuen Coach, der übrigens Inhaber der A-Lizenz ist, ging es am Thüster Berg wieder bergauf. WTW kletterte sogar in die Top 5. Die Zwischenbilanz: sieben Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen. Mit etwas Glück wäre laut Schütte sogar noch mehr drin gewesen: „Unser Trainer macht einen Super-Job. Seine Handschrift ist deutlich zu erkennen.“ Insbesondere die WTW-Abwehr wirkt wesentlich stabiler als früher, als man zwar herzerfrischenden Angriffsfußball zelebrierte, aber oft ins offene Messer lief. Diese Zeiten sind nun vorbei. Einen starken Eindruck hinterließen in der Hinrunde insbesondere Dustin Knecht und Aljoscha Grote, der als „Sechser“ bisher eine überragende Saison spielt. In der Halle gelang WTW mit dem Turniersieg beim Scap-Cup der große Wurf. Bei der eigenen Humboldt-Trophy verpasste man als Vierter das Siegertreppchen und beim Ith-Cup als Zweiter den Turniersieg. „Hauptsache, wir sind beim Supercup dabei. Das war unser Ziel“, sagt Schütte. Bei ihm werden Erinnerungen an 2009 wach, als die Gallier aus dem kleinen Dorf im Ostkreis es bis ins Halbfinale schafften. 

 

aro



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