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Schulsanitätsdienst an der Stadtschule hat 20 Mitglieder

Bei Wehwehchen helfen Sanis

Rodenberg (bab). Schürfwunden sind noch das Harmloseste, was die Helfer des Schulsanitätsdienstes an der Stadtschule in Rodenberg zu verarzten haben. Dank solider Erste-Hilfe-Ausbildung wissen die Helfer aber auch bei Knochenbrüchen und Schädelbasisbruch, was zu tun ist.

veröffentlicht am 16.03.2007 um 00:00 Uhr

Ersthelfer Daniel Devriel (v.l.), DRK-Begleiter Fred Angerstein,

Die Helfer des Sanitätsdienstes könnten schon sehr gut zwischen Simulation und Ernstfall unterscheiden, sagt Fred Angerstein vom DRK-Ortsverband Rodenberg. Angerstein, der den Dienst aufgebaut hat und weiter begleitet, bedankte sich mit einem Teil der frisch ausgebildeten Schulsanitäter und Stadtschulrektorin Brigitte Naber sowie dem AG-Leiter Hans-Heinrich Gümmer bei dem Geschäftsführer der "Wilhelm Geldbach Piping Equipment", Norbert Jahn. Dieser hatte es im vergangenen Jahr mit einer Spende von 500 Euro ermöglicht, noch mehr Schüler für den Sanitätsdienst auszubilden und Sweatshirts zu besorgen, an denen die Schulsanitäter zu erkennen sind. Rund 20 Schüler der siebten bis zehnten Klassen der Stadtschule sind nun für den Notfall gerüstet und können Ersthilfe an ihren Mitschülern leisten. "Sie sind im Erkennen von Verletzungen und Erkrankungen ausgebildet", sagt Angerstein. Aufgrund dieser Tatsache konnten erst jüngst bei einem Notfall die richtigen Schritte eingeleitet werden. Ein Schüler hatte sich beim Sturz von der Bühne in der Aula verletzt. Was äußerlich schwierig zu erkennen gewesen sei: Er zog sich dabei einen Schädelbasisbruch zu. Doch die Schulsanitäter hatten die Symptome richtig gedeutetund zum Glück für den Verletzten umgehend den Rettungswagen gerufen. Jahn ist von der Ersten Hilfe soüberzeugt, dass er für alle Mitarbeiter seiner Firma ebenfalls einen Kurs buchte. "Wir sind jetzt gerade dabei, einen Folgekurs zu machen", sagt der Geschäftsführer, "für alle Mitarbeiter, um das Ganze noch einmal aufzufrischen."



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