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Lob für Weihnachtsbeleuchtung, Ärger über Jacken-Diebstahl - und Tipps für Plastikmüllsäcke

Bei Schnee nicht gleich zu Streusalz greifen!

Rinteln (ur). Lobend hebt Dr. Peter Neumann aus Rinteln hervor, dass die Stadt Rinteln im Gegensatz zu anderen Städten daran festhält, die offizielle Weihnachtsbeleuchtung erst nach dem Ewigkeitssonntag zu installieren und erst am Freitag vor dem 1. Advent in Betrieb zu nehmen: "Ich glaube, dass dieses zurückhaltende Verhalten auch in der Bevölkerung positiv beurteilt wird" , meint dazu der Superintendent im Ruhestand.

veröffentlicht am 26.11.2008 um 00:00 Uhr

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Uwe Kurt Stade aus Hohenrode freut sich, dass in Rinteln auch jenseits der Fußgängerzone der Einzelhandel positive Impulse setzt - auch durch neu eröffnete Läden: "Schön, dass wir rechtzeitig zu den Weihnachtseinkäufen auch noch so pfiffige kleine Geschäfte bekommen wie etwa das für ,Bücher und Wein' am Kirchplatz und dadurch ins Bewusstsein kommt, dass es noch mehr zu entdecken gibt als das, was in den Regalen der großen Märkte angeboten wird!" Ingrid Althoff aus der Nordstadt bittet darum, bei Schnee nicht sofort ins Streusalz-Fass zu greifen, sondern lieber auf Schneeräumen, Sand oder abbaubares Streugut zu setzen: "Zum einen wird durch das Salz das Grundwasser belastet und zum anderen ist es für Hunde eine Quälerei, wenn sie über versalztes Pflaster gehen müssen." Mit Anerkennung hat Christoph Dreyer die Berichterstattungüber die Vorleseaktion an Rintelner Schulen registriert. Leider hat sich in den Beitrag ein Missverständnis eingeschlichen: In der Grundschule Todenmann las nicht der ansonsten allgegenwärtige Rezitator Paul-Egon Mense von den Rintelner Lesefreunden, sondern Dreyers Frau Annegret - über "Fuxia,die Minihexe". Siegfried Kirchner aus Bodenengern im Auetal findet, dass es mit der Menge der Prospektbeilagen gerade in diesen Tagenüberhandnimmt. Andererseits hat er Verständnis dafür, dass die Heimatzeitung auch damit Geld zur Finanzierung ihrer Aufgaben verdienen muss, und regt daher an: "Das könnte dann ja von Politikern wie dem Edathy übernommen werden, die jeden zweiten Tag in der Zeitung stehen, auch wenn es um völlig unwichtige Auftritte geht." Erschüttert ist Barbara Grote aus Steinbergenüber einen Vorfall beim jüngsten Basar in der Grundschule Steinbergen: "Da hat eine junge allein erziehende Mutter, die selbst auch aktiv im Verkauf für den guten Zweck tätig war, ihrer neunjährigen Tochter einen roten Steppmantel der Marke S. Oliver gekauft - und der ist dann von der Garderobe geklaut worden!" Ihr Appell, für den Fall, dass sich bei irgendjemanden ein schlechtes Gewissen einstellen sollte: "Den Mantel einfach irgendwo in der Schule hinhängen - dann wird er schon den Weg zu seiner jungen Besitzerin finden!" Nachdem in der vergangenen Woche eine Leserin darüber klagte, dass ihre Plastikmüllsäcke immer wieder aufgerissen werden, meldet sich dazu Ilona Schulz aus Möllenbeck zu Wort: "Ich glaube, dass so etwas zumeist nicht von Menschen gemacht wird, sondern von streunenden Katzen." Sie selbst habe jedenfalls nach ähnlichen Vorkommnissen gute Erfahrung damit gemacht, in und auf die Plastikbeutel ein paar Spritzer Essigessenz zu geben. "Seitdem bleiben unsere Abfallsäcke jedenfalls unversehrt."



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