weather-image
12°
Gefährliche Kurve auf der Landesstraße 449 wird entschärft

"Bei Regen wie auf Schmierseife"

Lindhorst (ej). "Warum passieren hier so viele Unfälle", hat sich Heinz Windheim, Bürgermeister der Gemeinde Lüdersfeld, gefragt, und zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung zum Kreuzungsbereich L449/K29 bestellt. Hintergrund: Auf der Grenze zwischen Lindhorst und Lüdersfeld sind allein in diesem Jahr 18 Unfälle passiert, im vergangenen Jahr waren es 17. "Vor allem, wenn die Fahrbahn nass ist, geht man hier ab wie auf Schmierseife - die Lüdersfelder Bürger haben Angst, hier regelrecht weggeputzt zu werden", veranschaulichte Windheim die Misere.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:45 Uhr

Unfallschwerpunkt: Der gefährlichen S-Kurve im Bereich der Kreuz

Im Beisein des CDU-Landtagsabgeordneten Friedel Pörtner, Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche, Holger Mensching (Gemeinde Lindhorst) und Ronny Gautzsch von der Straßenmeisterei Stadthagen wurde vor Ort über die Gefahrenbeseitigung diskutiert. "Eine schnelle Lösung ist hier bitternotwendig", forderte Pörtner. Man dürfe nicht warten, bis hier jemand tödlich verunglückt. Doch getan werde bereits etwas, so Gautzsch. Es gebe eine Anordnung vom Landkreis aus dem Monat Mai, die konkrete Baumaßnahmen vorsieht. Außerdem seien bereits Gespräche mit dem Landkreis, der Polizei, dem Straßenbauamt Hameln und den Gemeinden Lindhorst und Lüdersfeld geführt worden. Demnach soll aus Richtung Lindhorst kommend auf der rechten Seite ein neues Schutzplankenband installiert werden. Es werde eine Feldzufahrt verlegt und der Graben neu profiliert. Zusätzlich werde es eine durchgezogene Linie auf der Straßenmitte geben und ein großes Schild (1,2 mal zwei Meter) mit einem Hinweis auf eine Gefahrenstelle installiert. In 14 Tagen sollen die 15 000 Euro teuren Arbeiten beginnen. Windheim merkte zudem an, dass die bis zu drei Meter hohen Hecken einiger Anwohner zu hoch sind, und zu Gunsten der Sicherheit gestutzt werden sollten. "Wir müssen die Kurve übersichtlicher machen." Generell müsse man aber auch an die Vernunft der Autofahrer appellieren, waren sich alle Beteiligten einig. Denn die meisten Unfälle in diesem Bereich ereigneten sich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und unangepasster Fahrweise.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare