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Bergmusikverein Osterwald feierte stolz sein 120-jähriges Bestehen / Zelterplakette als Lohn fürs Engagement

Bei ihnen ist das heimische Kulturerbe in guten Händen

Osterwald (sto). „Der Bergmusikverein genießt hohes Ansehen. Voller Stolz und Freude kann er auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken“, betonte Wolfgang Schröfel in seiner Festansprache zum 120-jährigen Bestehen des „Bergmusikvereins Osterwald Frauchenchor“ auf der Freilicht- und Waldbühne. Als besonderes Geschenk hatte der Präsident des Niedersächsischen Chorverbands die Zelterplakette mitgebracht – eine Auszeichnung für Verdienste um Chorgesang und Volkslied.

veröffentlicht am 23.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 15:21 Uhr

Osterwald (sto). „Der Bergmusikverein genießt hohes Ansehen. Voller Stolz und Freude kann er auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken“, betonte Wolfgang Schröfel in seiner Festansprache zum 120-jährigen Bestehen des „Bergmusikvereins Osterwald Frauchenchor“ auf der Freilicht- und Waldbühne. Als besonderes Geschenk hatte der Präsident des Niedersächsischen Chorverbands die Zelterplakette mitgebracht – eine Auszeichnung für Verdienste um Chorgesang und Volkslied. Schröfel lobte das Engagement, mit dem der Bergmusikverein seine Chorqualität unter Beweis gestellt habe. Besonderen Dank sprach er dem Vorstand und Chorleiterin Dorle Schulz aus. Dann folgte die mit Spannung erwartete Verleihung, die der Präsident aus Hannover mit Helmut Zeddies vornahm. Der stellvertretende Landrat betonte: „Gott sei Dank befindet sich im Bergmusikverein unser Kulturerbe in guten Händen, und jeder Landkreis kann sich glücklich schätzen, wenn sich in seinen Grenzen Gesangvereine und Chöre aus Idealismus, Heimatverbundenheit und Freude am Gesang zusammengefunden haben.“ Cornelia Valentin nahm die Auszeichnung sichtlich stolz entgegen. „Wir werden die Plakette in Ehren halten“, betonte die Vorsitzende. Sie erinnerte an den verstorbenen Günter Helmer, der ihr noch beim Ausfüllen des Antrages geholfen habe. In ihrer Kurzfassung zur Vereinsgeschichte erwähnte sie, dass der Frauenchor aus dem 1889 von Bergleuten gegründeten Bergmusikverein hervorgegangen sei. Aus dem damals reinen Männerchor habe sich 1948 ein gemischter Chor entwickelt, unter der Leitung des Hauptlehrers Fritz Schmidt. 1972 sei der Osterwalder Chor eine 20 Jahre dauernde Singgemeinschaft mit Oldendorf eingegangen. Geburtsstunde des heutigen Frauenchores sei ein Singen aller Osterwalder Vereine. Das älteste, inzwischen passive Mitglied, ist mit 99 Jahren Charlotte Kieper. Die „Alphorngruppe Weserbergland“ und weitere Glückwünsche, unter anderem auch von den Bürgermeistern Martin Kempe und Walter Kramer, beendeten den Festakt. Es folgte ein mehrstündiges Jubiläumskonzert mit den „Singin’ Kids“ des gemischten Chores Eintracht Ockensen, der Chorgemeinschaft Oldendorf-Coppenbrügge, dem MGV Osterwald, dem Gesangverein Hameln-Rohrsen, dem MGV Wallensen, der Akkordeongruppe der VHS Hameln und dem Jubiläumschor.

Cornelia Valentin nimmt die Zelterplakette aus den Händen von Wolfgang Schröfel und Helmut Zeddies entgegen. Rechts: Der Bergmusikverein beim Konzert auf der Bühne.

Fotos: sto



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