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Auch 2007 heißt es wieder: Obernkirchen blüht auf / Besondere Auszeichnung für Kirchengemeinde St. Josef

"Bei diesem Wettbewerb kann es nur Gewinner geben"

Obernkirchen (sig). Es ist einer der Vorzüge von kleineren Orten, dass sich die Menschen dort eher mit ihrer Gemeinde identifizieren als in einer Großstadt. Deren Anonymität fördert nicht gerade die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz. Obernkirchen kann dagegen für sich in Anspruch nehmen, auf diesem Feld eine Vorbildfunktion zu haben. Die Aktion "Obernkirchen blüht auf", die jetzt mit einem Empfang im Café am Sonnenbrink abgeschlossen wurde, ist ein weiteres positives Beispiel dafür.

veröffentlicht am 21.09.2006 um 00:00 Uhr

Vorbildlich: Der Vorgarten der katholischen Kirchengemeinde. Fot

Die insgesamt vierzehn Träger dieses Blumenschmuck-Wettbewerbes hatten jetzt die zehn punktbesten Teilnehmer und einige der Personen eingeladen, die der Jury sehenswerte Grünschmuck-Beispiele gemeldet hatten. Insgesamt gab es 79 Meldungen, die bei den Organisatoren einliefen. Joachim Gotthardtübernahm bei dem Empfang die Moderation und erinnerte noch mal daran, dass die Aktion am 15. Mai mit dem Verteilen von 500 Männertreu-Pflanzen begonnen habe. Eine aus den Trägern gebildete Jury begann Mitte August mit der Besichtigung und Bewertung des Blumenschmucks. Dabei wurden zwar Punkte vergeben, aber letztlich sei entscheidend, dass der optische Gesamteindruck verbessert wurde, hob Gotthardt hervor. Deshalb könne es im Grunde nur Sieger geben. "Wir alle haben gemeinsam zum positiven Gesamtbild unserer Stadt beigetragen und damit einen weiteren Beweis dafür geliefert, dass Obernkirchen vom Ehrenamt lebt", betonte der Moderator. Gotthardt dankte den Sponsoren und allen anderen, die sich (als Melder oder Gemeldete) an dem Wettbewerb beteiligten. Als ein Beispiel für ein besonderes Engagement lobte er Peter und Dagmar Oberheide, die darauf hingewiesen hatten, dass der Bereich des Marktbrunnens zu stark verkrautet sei, was gerade angesichts des Bildhauer-Symposiums nicht gerade ein Aushängeschild für die Stadt war. Beide warteten aber nicht lange auf irgendeine Hilfe, sondern erledigten diese Arbeit selbst. "Dass sich doch noch so viele Einwohner beteiligten, obwohl die Pflege der Blumen und anderen Pflanzen wegen der anhaltenden Trockenheit in diesem Sommer gar nicht so einfach war", bewertet Gotthardt als besonders positives Zeichen. Die Jury habe auch Blumenschmuck mit Punkten bedacht, der gar nicht für den Wettbewerb angemeldet worden war. Gotthardt kündigte an, dass die Träger der Aktion mit Kindergärten und der Grundschule zur Verschönerung des La-Flèche-Parks beitragen wollen. Dort sollen zusätzlich Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Der Wettbewerb wird 2007 in jedem Fall fortgesetzt. Als Veranstalter treten wieder auf: der Obst- und Gartenbauverein, der Verein für Wirtschaftsförderung, Haus und Grund, der Verkehrs- und Verschönerungsverein, die Sparkasse, die Volksbank und die Stadt, die Info-Galerie sowie sechs heimische Blumenhäuser und Gartenbetriebe. Mit einer Urkunde geehrt wurde diesmal nur die katholische Kirchengemeinde. Diese Auszeichnung nahmen Franz-Josef und Leonie Pohl entgegen. Sie kümmern sich um die mit roten und pinkfarbenen Geranien bepflanzten Blumenkästen am Pfarrhaus. Zu den punktbesten Wettbewerbsteilnehmern, die zum Empfang eingeladen wurden, gehörten außerdem Vida und Dieter Vogt, Ute und Karl Meier, Emmi und Rudolf Kiesel, Monika und Wilfried Schramme, Gudrun und Willi Böger, Gisela und Hans-Jürgen Diekmann, Karin und Reinhard Rother, Rosel und Kurt Otte sowie Verena und Frank Konczak.

Franz-Josef und Leonie Pohl nehmen die Urkunde von Joachim Gotth
  • Franz-Josef und Leonie Pohl nehmen die Urkunde von Joachim Gotthardt (l.) entgegen. Foto: sig

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