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Viele Kennzeichnungen verschwunden

Bei der Wegweisung blieb der Bismarckturm außen vor

Noch ein paar Anmerkungen zur Bismarckturm-Berichterstattung und darüber hinaus: In die Phase der Führung der Gaststätte durch ein Gastronomen-Ehepaar fiel die Einweihung des Weserbergland-Wanderweges.

veröffentlicht am 31.07.2020 um 20:54 Uhr

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Zu: „Stadt sperrt Bismarckturm dauerhaft“, vom 17. Juli, und zu: „Bismarckturm wird zum Politikum“, vom 18. Juli

Dass dessen Etappen Nr. 9 und 10 von Emmerthal über Rohrsen nach Rohden um die Stadt Hameln herum geführt wurden, ist ein separates Thema. Fakt ist, dass bei Wegweisung und sonstiger Beschilderung der Bismarckturm von Anfang an außen vor geblieben ist. Die grundsätzlich gut gemachte Internet-Präsenz des Weges gibt durchaus Auskunft über am Weg befindliche Gastronomie und Hotellerie. Dabei fällt auf, dass aus der sogenannten Kernstadt außer der Jugendherberge nur das Mercure-Hotel vertreten ist.

Wenn nun das Interesse der übrigen Betriebe geweckt werden soll, so sollte das eine der Aufgaben der HMT GmbH sein, die ja zur Zeit coronabedingt kaum in der Lage ist, die üblichen Events zu managen und deren Besucher zu zählen. Da könnte man doch sicher jemanden abstellen, der sich am Weserberglandweg auf die Lauer legt, um zunächst einmal verbindliche Erkenntnisse über die tatsächliche Frequentierung zu gewinnen und diese in Abstimmung mit dem Weserberglandtourismus zu steigern.

Eine weitere nützliche Aufgabe könnte es sein, den Mitarbeitern der innerstädtischen gastronomischen Betriebe Informationsmaterial darüber zu verschaffen, wie deren Gäste nach dem Frühstück auf einfache Art und Weise ihren tags zuvor verlassenen Weg wieder erreichen können. Zufällig wurde beobachtet, dass sich ein Wanderer per Taxi zum Bismarckturm bringen ließ, um zumindest wieder in die Nähe seines Fernwanderweges zu gelangen. So geht es also auch – nur eben nicht jetzt wegen der angeblichen Absturzgefahr von toten Ästen.

Viele Kennzeichnungen der „R-Wege“ und andere Markierungen – früher auch in Richtung Bismarckturm – sind inzwischen verschwunden. Einige wenige Kurzwander- oder Spazierwege enthält der Flyer „Wandern auf beiden Seiten der Weser“. In der Natur sind die gelben Nummern teilweise leider nicht mehr vorhanden, und es gibt scheinbar niemanden, der sich darum kümmert.

Zum Verweis auf den Ebersnackenturm im Dewezet-Artikel verwundert es etwas, dass nicht mit Türmen im Kreisgebiet verglichen wird: Süntel-, Löns- und Ithturm sind doch auch noch da. Die beiden Letztgenannten wurden oder werden von den zuständigen kommunalen Einrichtungen in Salzhemmendorf und Coppenbrügge trotz klammer Kassen in Schuss gehalten, und das Gelingen der Komplettsanierung der Süntelturm-Gaststätte in den 1980er Jahren ist dem unvergessenen „Löwen von Tündern“, Werner Bruns, zu verdanken. Jemand wie er fehlt hier in Hameln an allen Ecken und Enden.



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