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Exten-Rinteln spielt nach 26:21-Führung nur 29:29-unentschieden gegen SJB Binnen

Bei der HSG reißt nach 45 Minuten der Faden

Handball (seb). In der WSL-Oberliga endete die Begegnung zwischen den Tabellennachbarn der HSG Exten-Rinteln und dem SJB Binnen 29:29-Unentschieden.

veröffentlicht am 05.11.2007 um 00:00 Uhr

Alexander Ermakov markierte mit seinem siebten Treffer das 29:29

"Das war ein absolutüberflüssiger Punktverlust! Damit haben wir den Punkt aus Alfeld heute wieder verloren", ärgerte sich HSG-Trainer Bernd Deppe über den teilweisen Blackout seiner Mannschaft. "Wir haben bei der 26:21-Führung den Sack nicht zugemacht und in der entscheidenden Phase den Kopf verloren! Dafür sindwir vom körperlich starken und routinierten Gegner gnadenlos bestraft worden", resümierte der aufgebrachte Deppe gleich nach dem Spielschluss. Die Weserstädter erwischten einen klassischen Fehlstart und liefen einem 4:0- (8.) und 8:4-Rückstand hinterher. Der kurzfristig zum Dienst verpflichtete Thomas Focke konnte im rechten Rückraum nicht adäquat ersetzt werden. Sein Fehlen war vor allem im Deckungsverband deutlich spürbar. Erst langsam erwachte die HSG-Crew aus ihrer Tiefschlafphase. Deppe rüttelte seine Truppe nach einer Auszeit wach! Nach dem 9:11- und 11:13-Anschlusstreffer traf Felix Kortemeier zum 14:14-Pausenstand. Mit neuem Konzept und inÜberzahl zog die HSG mit 21:18 und 24:21 in Front. Christian Winter bestach durch seine Treffsicherheit von der Außenlinie. Die Gäste dezimierten sich durch zwei rote Karten. Kreisläufer Simon Westermann und SJB-Trainer Carsten Meyer mussten das Parkett verlassen. Die Deppe-Sieben baute den Vorsprung aus, zog zum 26:21-Zwischenstand (45.) davon und sah wie der sichere Sieger aus. Doch plötzlich riss der Faden im HSG-Spiel total. Zahlreiche technische Fehler und unerklärliche Hektik bei den Weserstädtern ließen die Führung zusammenschmelzen. Der clevere Axel Stratmann (7 Tore) traf zum 27:27-Ausgleich. Bernd Mussmann (7 Tore) besorge die 28:27 und 29:28-Führung für Binnen. Die beiden kräftigen und treffsicheren Angreifer der Gäste stellten die HSG-Abwehr immer wieder vor große Probleme. In der dramatischen Schlussphase erzielte Alexander Ermakov den verdienten Treffer zum 29:29-Ausgleich. Anschließend erhielt Ermakov noch die rote Karte. Diese Aktion hatte aber keine Auswirkung mehr auf das Spielgeschehen. HSG: Ermakov 7, Winter 10, Kortemeier 5, Klaue 5, Grohn 2.



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