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Bei den Entscheidungsträgern müssten die Alarmglocken läuten

Zu: „Kommt das Sportschießzentrum doch noch?“, vom 24. August
Ich wundere mich über die Blauäugigkeit der Stadt Hameln, da sie ernsthaft in Erwägung zieht, den Eheleuten Mair aus Süddeutschland, Betreiber einer kleinen Tagespflegeeinrichtung, die Schießanlage als Investoren zu übergeben.

veröffentlicht am 07.09.2019 um 06:00 Uhr

Die Interessenten haben, abgesehen davon, dass Dieter Mair selber Sportschütze und Jäger ist, keinerlei Erfahrungen in dem Betreiben einer derartigen Einrichtung. Auch ist die von Herrn Mair geschätzte Investitionssumme von mehr als einer Millionen Euro, die er gegenüber der Dewezet geäußert hat, mit Sicherheit bei weitem nicht ausreichend. Schon alleine diese Einschätzung zu den notwendigen Investitionssummen disqualifiziert Herrn Mair und müsste bei den städtischen Entscheidungsträgern die Alarmglocken läuten lassen.

Fand eigentlich eine Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsanalyse statt, denn in der Region Hameln-Pyrmont sind Vereine und öffentliche Freizeiteinrichtungen bedingt durch die demografische Entwicklung häufig von geringen Besucherzahlen betroffen? Soll hier eine weitere Investitionsruine entstehen, wenn Herr Mair sich aus mangelnder Erfahrung und fehlerhafter Einschätzung der Sachlage völlig verkalkuliert hat? Der Schießstand liegt nicht nur im Landschaftsschutzgebiet „Gröninger Feld“, sondern grenzt direkt an den Naturpark Weserbergland. Die Geräuschimmissionen des Schießstandes, der Anfahrt- und Abfahrtsverkehr, die Übernachtungsgäste (Seminarteilnehmer) und die Ausmaße der Anlage mit den geplanten Erweiterungen stellen eine große Belastung für den Naturpark Weserbergland, die Anwohner des Sünteltals, des Schöts und anderer Bereiche der Stadt dar.Thomas Soltau,

Hameln



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