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Auch zahlreiche Ehrungen bei der Wehr in Brockensen

Beförderungsmarathon im Feuerwehrhaus

Brockensen. Ehrungs- und Beförderungsmarathon im Feuerwehrhaus Brockensen: Für 40 Jahre aktiven Dienst überreichte Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke das niedersächsische Ehrenzeichen und die vom neuen Landrat Tjark Bartels unterzeichnete Urkunde an Jürgen Brockmann. Seit 25 Jahren aktiv sind Silvia Heinrichs und Carsten Wessel, die ebenfalls mit Ehrenzeichen und Urkunde bedacht wurden. Die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes erhielt Gerhard Schoof für vier Jahrzehnte währende Treue.

veröffentlicht am 09.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

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Erst im vergangenen Jahr zum Ortsbrandmeister gewählt, erklomm Carsten Wessel eine weitere Sprosse auf der „Karriereleiter“: Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann heftete dem Wehrchef die Löschmeister-Schulterklappen an die Dienstjacke. Als stellvertretender Gemeindebrandmeister beförderte Frank Melde Stefan Bös und Stefan Lehnhoff zu Hauptfeuerwehrmännern sowie Malte Pahl und Fabian Brockmann zu Feuerwehrmännern. Den Pokal für besondere Leistungen teilen sich Stefan Bös (für seinen Einsatz beim Elbehochwasser in Magdeburg mit der Kreisbereitschaft Ost) und Stefan Lehnhoff (für seinen „hervorragenden Job als Gerätewart“). Unter dem Punkt „Verschiedenes“ fand zu fortgeschrittener Stunde eine besondere Ehrung statt. In einer sehr persönlich gehaltenen Laudatio würdigte Carsten Wessel das jahrzehntelange Wirken des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Harald Vespermann im Kommando der Wehr Brockensen, überreichte Präsentkorb, Urkunde und Blumenstrauß an die Gattin. Und wartete dann noch mit einem originellen Präsent auf: einem auf Holz montiertem Stück geplatzten Schlauches. „In Deiner Zeit als Maschinist ist ja bei einem Wettbewerb ein ärgerlicher Zwischenfall passiert, der trotz intensiver Nachforschungen niemals ganz aufgeklärt werden konnte“, kommentierte Wessel das „Geschenk mit Augenzwinkern“, das der Geehrte amüsiert entgegennahm.

Im Verlaufe des Abends war der bisherige Atemschutzgerätewart Stefan Bös zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt worden. Als erstes Kommandomitglied seit 1896 übrigens mit regulären Stimmzetteln – bisher kamen bei der Wehr Brockensen weiße und schwarze Bohnen zum Einsatz. „Nicht 100 Prozent gesetzeskonform“, wie Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke kommentierte. Zur neuen Atemschutzgerätewartin wählten die Aktiven Inga Grave, neuer Kassenprüfer ist Dirk Böhning.

In seiner Bilanz erinnerte Ortsbrandmeister Carsten Wessel an den großen Brandeinsatz in Esperde, wo ein Heizungshaus in Flammen stand und bei Temperaturen von minus 7 Grad außergewöhnliche Einsatzbedingungen herrschten. Hier unterstützte die neue Pumpe die Wasserversorgung. Die während des Weser-Hochwassers vorsorglich gefüllten Sandsäcke fanden wenige Tage später beim Elbe-Hochwasser Verwendung. Bei einem Strohballenbrand in Kirchohsen leisteten die Brockenser im Rahmen der Nachlöscharbeiten Nachbarschaftshilfe. Erwähnung fand die große Alarmübung auf dem Hof Wessel mit Beteiligung der Wehren Brockensen, Börry, Esperde, Bessinghausen und Heyen sowie der Drehleiter inklusive TLF aus Hameln und dem DRK-Zug Marienau. Auch eine Gefahrgut-Übung wurde durchgeführt, außerdem Übungen mit dem Stützpunkt Börry sowie einige AGT-Trainingseinheiten der Wehren aus dem Ilsetal. Die Wehr Brockensen zählt neben 19 Aktiven neun Kameraden in der Altersabteilung sowie 13 Förderer. Die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Feuerschutzwesen würdigten den harmonischen Führungswechsel und den ausgezeichneten Ausbildungsstand.

Beklagt wurde, dass es immer schwieriger werde, die Anforderungen eines professionellen Feuerlöschwesens mit den kommunalen Etats in Einklang zu bringen.saw



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