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Bausünden auf dem jüdischen Friedhof in Kemnade beseitigt

Anfang des Jahres hatte der Historiker Bernhard Gelderblom den Zustand des jüdischen Friedhofs in Kemnade kritisiert. Anlass war nicht etwa mangelnde Pflege, sondern die Tatsache, dass nach dem Kriege auf dem Gelände begonnen worden war, widerrechtlich ein Haus zu errichten. Damit wurde einer der fundamentalsten jüdischen Glaubensgrundsätze mit Füßen getreten, nämlich die Unantastbarkeit der Totenruhe. Die Ruine beherrschte einen Teil des Geländes, war überwuchert und wurde als Abfalldeponie benutzt. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend geändert: Die Bauruine ist verschwunden und der Boden geebnet.

veröffentlicht am 28.11.2019 um 15:54 Uhr



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