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Betriebsergebnis des Hamelner BHW vorgelegt / Mit plus 10,5 Prozent starkes Neugeschäft

Bausparkasse BHW hat 15,8 Millionen Euro verdient

Hameln (TT). Die BHW Bausparkasse hat das Jahr 2008 als „ein Erfolgsjahr“ verbucht. Das Ergebnis vor Steuern und vor Gewinnabführung beträgt 15,8 Millionen Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 26,8 Millionen Euro. Mit 12,4 Milliarden Euro Bausparneugeschäft wurde das Vorjahresergebnis um 10,5 Prozent übertroffen. Bei den Baugeld-Auszahlungen verbuchte die Bausparkasse mit gut 8,3 Milliarden Euro einen um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbesserten Rekordwert.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

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Hameln (TT). Die BHW Bausparkasse hat das Jahr 2008 als „ein Erfolgsjahr“ verbucht. Das Ergebnis vor Steuern und vor Gewinnabführung beträgt 15,8 Millionen Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 26,8 Millionen Euro. Mit 12,4 Milliarden Euro Bausparneugeschäft wurde das Vorjahresergebnis um 10,5 Prozent übertroffen. Bei den Baugeld-Auszahlungen verbuchte die Bausparkasse mit gut 8,3 Milliarden Euro einen um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbesserten Rekordwert. Hans-Joachim Gasda, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse, erklärte: „Viele Kunden haben in den Zeiten der Finanzmarktkrise das Bausparen als sichere Geldanlage und Grundlage für den eigenen Immobilienbesitz wiederentdeckt.“

457 000 Bausparverträge neu abgeschlossen

Auch die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge habe sich 2008 positiv entwickelt. Mit knapp 457 000 Bausparverträgen erzielte BHW gegenüber 2007 ein Plus von 14 Prozent. Gasda: „Gerade für junge Menschen wird Bausparen immer attraktiver. Von unseren rund 190 000 neuen Bauspar-Kunden im letzten Jahr waren über ein Drittel jünger als 30 Jahre.“

Aufgrund des stark angezogenen Neugeschäfts wurde 2008 das Provisionsergebnis wegen der sofort zu zahlenden Vertriebsprovisionen belastet. Das Provisionsergebnis verminderte sich daher im Geschäftsjahr 2008 von minus 45,5 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 68,5 Millionen Euro. Zusätzlich hat BHW im letzten Jahr die Zuführungen in den Fonds zur bauspartechnischen Absicherung um 12,2 Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis vor Steuern und vor Gewinnabführung litt unter diesen Faktoren. Der Zinsüberschuss verbesserte sich im Geschäftsjahr 2008 auf 448,5 Millionen Euro (Vorjahr: 437,9 Millionen Euro). Wie BHW mitteilte, wurde diese Entwicklung „von einer guten Volumenentwicklung begleitet, aber auch von im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegenen Margen im Baufinanzierungsneugeschäft“.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen wurden im BHW auch im Jahr 2008 weiter gesenkt. Sie betrugen nunmehr 294 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr „beliefen sich die Einsparungen damit auf 13,5 Millionen Euro oder 4,4 Prozent“, wie BHW ausführte. Hier zahlten sich, so die offizielle Lesart, die laufend durchgeführten Maßnahmen zur Effizienzverbesserung – insbesondere in den Bearbeitungsprozessen – aus. Die Aufwand-Ertrag-Relation „verbesserte sich damit leicht von 78,4 im Vorjahr auf 77,4 Prozent“.

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um rund drei Prozent oder 1,3 Milliarden Euro auf 45,1 Milliarden Euro gestiegen. Die BHW Bausparkasse gab sich gestern Abend zuversichtlich, „dass sich die Ergebnissituation im Jahr 2009 und den Folgejahren positiv entwickelt“. Gasda: „Das hängt allerdings davon ab, wie sich die Verhältnisse an den Kapitalmärkten – insbesondere hinsichtlich der Refinanzierungskosten für Kreditinstitute – entwickeln. Und dass der wirtschaftliche Abschwung in seiner Intensität und Dauer nicht über das von uns bisher erwartete Maß hinausgeht.“

Für die nach eigenen Angaben Nummer zwei unter den deutschen Bausparkassen werde 2009 „der weitere Ausbau des Kredit-Centers in Hameln eine wichtige Rolle spielen“. Als Kompetenzcenter für das Baufinanzierungs-Processing des Postbank-Konzerns setze BHW auf eine hohe Qualität.



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