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"Es war höchste Zeit" / Kronen drohten zu brechen / Straße jetzt sicher

Baumpfleger stutzt 60 Linden

Buchholz (sig). An der Bückeberger Straße stehen jetzt 60 Linden, die einen Teil ihres Blätterkleides verloren haben. Das ist nicht etwa auf eine Erkrankung zurückzuführen, sondern der Gemeinderat hat ganz bewusst an die Straßenbäume Hand anlegen lassen. "Und das war auch höchste Zeit", versicherte Ulrich Grupe unserer Zeitung. Er ist der Chef der Firma "Baumpflege Auetal".

veröffentlicht am 21.06.2008 um 00:00 Uhr

"Wir schneiden hier deshalb so viel heraus, weil diese Arbeiten ein ganzes Jahrzehnt zu spät kommen", fügte der Experte hinzu. In den Linden gebe es nämlich einen bruchgefährdeten Kronenstand. Und dann zeigte Grupe anhand eines gegabelten Astabschnittes, was er damit meinte. Der Baumpfleger: "In dem Bereich, in dem die Rinde eingewachsen ist, besteht keine stabile Verbindung zwischen Ast und Stamm. Und das sind gefährliche Sollbruchstellen." Ein Problem des notwendig gewordenen Auslichtens sind die größeren Wunden, die jetzt die Schnitte an den dickeren Ästen hinterlassen haben. Gruppe: "Ein vitaler Baum schafft es im Sommer, in 24 Stunden die Leitbahnen an der Schnittstelle zu verschließen. Im Winter dauert das 30 bis 50 Tage." Es gab aber auch noch einen weiteren Grund, diese Arbeiten umgehend in Auftrag zu geben. Die Linden dürfen nicht in den Straßenraum hineinragen. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Der umfangreiche grüne Abfall, der sich zu hohen Bergen am Straßenrand häufte, wurde vom Bauhof der Samtgemeinde entsorgt.



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