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15. Auflage des Schwimmfestes bricht trotz Regen und Kälte alle Rekorde

Barbarossa-Swim-Cup für Wolfsburg SSF Obernkirchen punktbester Verein

Schwimmen (jp). Mit einem klaren Punktevorsprung sind die gastgebenden Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen als erfolgreichster Verein aus dem diesjährigen Barbarossa-Swim-Cup hervorgegangen. Ihre 328 Punkte verwiesen auch Verfolger TV Jahn Wolfsburg mit 321 Punkten klar auf Platz zwei.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

414 Teilnehmer aus 16 Vereinen gingen in Obernkirchen 1662 Mal a

Allerdings: Aus der Pokalwertung hatten sich die Gastgeber von vornherein selbst ausgeschlossen. Somit schwammen nach dem TV Jahn Wolfsburg der SC Langenhagen mit 290 Punkten und der TSV Barsinghausen mit 223 Punkten auf die drei Pokalränge. Bester heimischer Verein nach den Obernkirchenern wurde der VfL Bad Nenndorf mit 112 Punkten auf Platz zehn. Die Startgemeinschaft Schwimmen Bückeburg kam dahinter mit 101 Punkten auf Platz elf, der SC Stadthagen auf Rang 14. Schon mit den Meldezahlen hatte die 15. Auflage des großen Schwimmfestes im Obernkirchener Sonnenbrinkbad alle Rekorde gebrochen. 414 Teilnehmer aus 16 Vereinen gingen 1662 mal an den Start. Einem echten Superwettkampf machte allerdings das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung: Bei Dauerregen und sehr unsommerlichen Temperaturen von gerade einmal zwölf Grad an der Luft wurde der 15. Barbarossa-Swim-Cup eine ziemlich kühle Angelegenheit, bei der es im 27 Grad warmen Wasser des Sonnenbrinkbades noch am schönsten war. Bei den Obernkirchenern sorgte unter anderem Henrik Weniger (Jahrgang 1997) mit drei Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze für das Zustandekommen des guten Vereinsergebnisses. Mit einem Pokal "Mein erster Wettkampf" konnte sich der neue 1. Vorsitzende der Schwimm- und Sportfreunde Stephan Weniger freuen: Der 40-Jährige lernte vor drei Jahren bei Marcus Reineke und Lara Baie das Kraulen und absolvierte jetzt als erstenWettkampf überhaupt die 50 Meter Freistil in 35,35 Sekunden. Die durch mehrere krankheitsbedingte Ausfälle geschwächte SGS Bückeburg trat mit nur zehn Mitgliedern an. Beste Schwimmer in Sachen Bestzeiten waren Marc Everding und Sophia Weber, die bei sechs Starts sechs persönliche Bestzeiten herausholten. Insgesamt konnten sich die SGS-Schwimmer über 16 Medaillen und drei Pokale freuen. Beste Bückeburgerin war Maria Heptner mit zwei Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Zusätzlich gewann sie das 200-Meter-Lagenfinale Jahrgang 94/93. Ein ganz besonderer Tag war es für Jan Frederik Machholz. Der grade einmal 7-Jährige ging über 30 Meter Beinschlag beliebig und 30 Meter Freistil an den Start und holte sich gleich zwei Mal den zweiten Platz. Beim VfL Bad Nenndorf erfüllten Arne Kynast, David Zieseniss, Jaqueline Kurtz und Timo Klussmann die Hoffnung auf Medaillenränge. Klussmann war besonders erfolgreich mit Gold über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Rücken sowie Silber über 50 Meter Freistil. Außerdem schwamm er im offenen Finale über 200 Meter Lagen auf Platz zwei.

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