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Barbarossa-Boot für die Bergstadt

Obernkirchen (sig). Obwohl die Bergstadt nicht in Reichweite eines größeren Gewässers liegt, hat sich jetzt die örtliche Reservistenkameradschaft zwei Sturmboote der Bundeswehr angeschafft. Bei Schlauchbootfahrten hat man den Spaß an dem Freizeitvergnügen entdeckt. Und weil es schwieriger geworden ist, sich ein Schlauchboot der Pioniere auszuleihen, hat man sich für diesen Schritt entschieden.

veröffentlicht am 14.06.2007 um 00:00 Uhr

Noch ist das Trockenrudern, aber bald geht`s auf die Weser - und

Die beiden 5,60 Meter langen und 1,80 Meter breiten Sturmboote sind inzwischenüber 30 Jahre alt und deshalb ausgemustert worden. "Wir haben viele Arbeitsstunden geleistet, um auch dieses Exemplar so flott zu bekommen, dass wir damit unbesorgt auf längeren Strecken starten können", berichtete Ludwig Ernst. Der mit Glasfaser verstärkte Kunststoff beider Boote hatte etlicheSchwachstellen, die beseitigt werden mussten. Anschließend wurde ein neuer wasserdichter und olivefarbener Anstrich aufgebracht. Dazu wurden neue Bänke eingebaut und Stechpaddel sowie Schwimmwesten erworben. Für "Barbarossa" hat man sich wegen der Bedeutung dieses Kaisers für die Bergstadt (Verleihung der Markgerechtigkeit) entschieden. Außerdem gab es einen ursprünglich britischen Postdampfer, der später zu einem deutschen Kriegsschiff der kaiserlichen Marine umgebaut worden war. Das zweite Sturmboot, das man ebenfalls aus einem Bundeswehr-Stützpunkt bei Flensburg abholen musste, trägt den bereits von der Bundeswehr vergebenen Namen "Venusfalle": eine fleischfressende Orchidee.



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