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EU fördert Projekt des Vereins „DorfKulTour“ mit rund 20 000 Euro / Umfangreiche Sanierungsarbeiten bis 2013

Bald keine kalten Füße mehr im Haus an der Stadtmauer

Wallensen (gök). Einen kompletten Tag lang schuftete das Team der DorfKulTour für den zweiten Heurigenabend. Das Haus an der Stadtmauer in Wallensen wurde hergerichtet und mit für die Jahreszeit passender Dekoration wie zum Beispiel Kürbissen von Annette Tegt- meyer und Annete Nickel stimmig dekoriert. Damit es Ende Oktober nicht allzu kalt wird, wurden noch zusätzliche Öfen aufgestellt. Es sollte alles stimmen. Denn DorfKulTour-Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Grießner hofft, dass es dieses Jahr die letzte Veranstaltung war, bei der es nötig war, mobile Heizungen aufzustellen. Noch in diesem Jahr soll nämlich endlich die Heizung installiert werden.

veröffentlicht am 26.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2009 um 10:23 Uhr

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Möglich wird das, weil dem Verein nun der Zuwendungsbescheid für den Ausbau zugegangen war, was Grießner den Anwesenden erfreut mitteilte.

Zwei Monate, nachdem die DorfKulTour den Antrag gestellt hatte, kam von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) Hannover der Zuwendungsbescheid.

An diesem Vorhaben – gefördert durch das Programm zur Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen 2007 bis 2013, kurz Leader, beteiligt sich die Europäische Union mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes an den öffentlichen Kosten.

Weitere öffentliche Mittel kommen vom Landkreis Hameln-Pyrmont und dem Flecken Salzhemmendorf. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben sind auf 74 453 Euro beziffert. Die Zuwendung aus dem Programm Leader beträgt 22 335 Euro, die Zuwendung des Landkreises und des Fleckens beträgt jeweils 14 236,50 Euro und der Eigenanteil des Vereins DorfKulTour beträgt dann noch 23 645 Euro. Zur Absicherung für Risiken bei der Baudurchführung geht der Verein aber von einem Eigenanteil von 30 000 Euro aus.

Mit dem Geld soll nicht nur der Einbau der Heizung finanziert werden, sondern auch die Dämmung des Hauses, die Sanierung und Erweiterung der Sanitäranlagen, der Einbau einer Treppe, der Notausgang, die Elektroinstallation sowie mehrere kleine Arbeiten durchgeführt werden.

In den Räumen des Hauses soll dann unter anderem der Aufbau einer Sammlung zur Gewerkschaft Humboldt und zur Stadtgeschichte entstehen.

In Bezug auf das Engagement der bereits rund 80 eingetretenen Mitglieder hofft Vereinsvorstand Karl-Heinz Grießner schnell auf weitere Mitglieder, um durch zusätzliche Beiträge die weiteren Kosten dieses Projektes decken zu können und das Haus zum kulturellen Mittelpunkt von Wallensen, Thüste und Ockensen auszubauen.

Ausgelassene Stimmung und große Freude über die Fördermittel auch im „Verlies“.

Foto: gök



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