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SPD 60plus-Runde diskutiertüber fehlende Einkaufsmöglichkeiten in den Dörfern

Bald gute Chancen für rollende Kaufläden?

Rinteln/Steinbergen (rd). Herbert Fischbeck, Einzelhändler und Winzer aus Steinbergen, berichtete vor der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plusüber die Chancen und Schwierigkeiten des Einzelhandels in den Ortsteilen.

veröffentlicht am 22.05.2008 um 00:00 Uhr

Der Steinberger Lebensmittelladen besteht seit etwa 1940, 1965 wurde er nach damals neuesten Erkenntnissen zum Selbstbedienungsladen umgebaut. Heute wird das Geschäft von Oliver Fischbeck und seiner Frau geführt, für Steinbergen sicher ein Gewinn, dass es heute im Gegensatz zu anderen Ortsteilen noch die Möglichkeit gibt, vor Ort Lebensmittel einzukaufen und sich auszutauschen. Von ehemals sieben Geschäften in Steinbergen ist nur der Laden Fischbeck geblieben. Neben Steinbergen gab es damals beispielsweise in Buchholz vier Geschäfte, in Bernsen zwei, in Engern immerhin drei und sogar die Westendorfer Landwehr hatte einen eigenen Laden. Mit dem Entstehen der Discountläden starben die kleinen Dorfläden nach und nach, unter anderem hatten die Inhaber Nachwuchssorgen, aber auch das Preisniveau machte zu schaffen. In der Gesprächsrunde auch zur Sprache, ob "rollende Kaufläden" noch eine Chance hätten. Jeder sei eigentlich mobil und der Einkauf in großen Läden sei normal geworden, von daher gebe man solchen Einrichtungen nur geringe Überlebenschancen. Allerdings in Verbindung mit steigenden Spritpreisen hätte auchein rollender Kaufladen möglicherweise mehr Zukunft, stellten die Diskussionsteilnehmer fest. Im Rahmen der Einkaufsmöglichkeiten kam man erneut auf Kloster-Karree und Nordstadt-Zentrum zu sprechen. Für die Südstadt sei das Karree sicher attraktiv, allerdings würde vermutlich der Wez-Markt schließen. In der Nordstadt wäre Folge eines Groß-Einkaufsmarktes, dass Extra und Jibi aufgeben würden. Die Frage, was dann mit den Gebäuden geschehen würde, ließ die Runde offen.



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