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Ortsrat diskutiertüber Entwicklung / Noch fehlen Mensa und Essensausgabe

Bald Ganztagsangebot für Kinder und Grundschüler in Deckbergen?

Deckbergen (mld). Nach der Grundschule Süd und der Grundschule Krankenhagen soll es jetzt auch an der Grundschule in Deckbergen wie am Kindergarten ein Ganztagsangebot geben. Der Ortsrat Deckbergen-Schaumburg-Westendorf versammelte sich deshalb zu seiner jüngsten Sitzung am passenden Ort, wie Grundschulleiterin Dagmar Tadge befand: im Lehrerzimmer der Grundschule Deckbergen.

veröffentlicht am 28.11.2007 um 00:00 Uhr

Als Problem stellten sich vor allem die unterschiedlichen Trägerschaften der beiden Bildungsstätten heraus, sowie mangelnde räumliche wie personelle Verfügbarkeit: Ein Antrag, die Grundschule mit einem Ganztagsangebot zu versehen, ist schon 2004 vom Niedersächsischen Kultusministerium abgelehnt worden, da keine Lehrerstunden zur Verfügung standen. Deshalb sollte jetzt ein Anfang mit pädagogischen Mitarbeitern gemacht werden, empfahl Schulleiterin Tadge. Ein entsprechender, modifizierte Antrag werde dem Kultusministerium vorgelegt. Angestrebt werde eine Betreuung bis 15.30 Uhr, in der kein Unterricht stattfinde, sondern Hausaufgabenbetreuung undFreizeitgestaltung. Für ein solches Ganztagsangebot müsste eine Mensa mit Essensausgabe eingerichtet werden. Antje Rinne schlug deshalb vor, einen An- oder Umbau zu prüfen, der laut Erstem Stadtrat Schröder "in beschränktem Maße" möglich sei. Eckhard Hülm plädierte für den ersten Schritt: "Da gibt es noch kultusbürokratische und finanzielle Hindernisse. Zuerst muss der Antrag eingereicht werden." Die Situation im Kindergarten: 43 Plätze gibt es, 31 davon sind allerding nur belegt. 2007 sind in Westendorf und Schaumburg nur zwei Kinder geboren worden, in Deckbergen sogar nur eins. Für ein Ganztagsangebot im Kindergarten müsse man sich an diesen Zahlen orientieren, so Schröder. Eine weitere Entwicklung sprach Antje Rinne an: "24 Kinder gehen inzwischen nach Steinbergen, Engern oder Rinteln in den Kindergarten. Die Entwicklung müssen wir mit Sorge betrachten." Jürgen Watermann als Vertreter der Kirchengemeinde, bewertete den Kindergarten positiv: "Mit den Öffnungszeiten bis 14 Uhr ist der Kindergarten nicht schlecht gestellt." Damit sei er sogar schon auf dem Weg Richtung Ganztagskindergarten. Eine Ausweitung der Altersgruppe wäre ebenso möglich. Zweijährigen könnten miteinbezogen werden.



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