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Investor: Grundstücksprobleme für Einkaufszentrum so gut wie gelöst

Bahnhofstraße: Am Dienstag wird über neuen Kreisel entschieden

Rinteln (wm). In gut einem Jahr könnte am Bahnhofsweg der Bau eines neuen Einkaufszentrums für die Nordstadt beginnen mit einem Discounter und verschiedenen Läden, hofft Friedhelm Hohmeier, geschäftsführenden Gesellschafter der Profilia Bauberatungs- und Bauplanungsgesellschaft in Porta Westfalica. Eine Aussage, die Hohmeier bereits vor einem Jahr getroffen hatte, doch ein solches Projekt innerhalb eines Stadtgebietes zu planen, sei nun einmal schwieriger und langwieriger als auf der grünen Wiese, weil hier mehr Interessen berücksichtigt werden müssten.

veröffentlicht am 13.10.2006 um 00:00 Uhr

Wird das Einkaufszentrum am Bahnhofsweg Realität, soll hier ein

Allein der Grunderwerb, so Hohmeier gestern in einem Telefongespräch, habe sich hingezogen - ein Teil ist Bahngelände, ein Teil privat, doch die Verträge seien jetzt unter Dach und Fach - bis auf die städtischen Grundstücke mit den ehemaligen Bauhof-Schuppen, hier sehe er allerdings keine Probleme mehr, nachdem der Verwaltungsausschuss des Rates das Gesamtkonzept bereits im September des Vorjahres grundsätzlich begrüßt habe. Motto: Jede Lösung ist besser als das, was zurzeit da ist. Auch das Problem der Verkehrsanbindung - geplant ist ein Kreisel - stehe kurz vor einer Lösung, die auch von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau mit getragen werde. Das nächste Gespräch darüber findet am Dienstag, 17. Oktober statt. Geeinigt, so Hohmeier, habe man sich auch mit der Rinteln-Stadthagener-Verkehrs GmbH (RStV) in Celle - hier war im Januar 2006 bereits ein Vorvertrag geschlossen worden - und dem Verein Dampfeisenbahn Weserbergland. Für die Dampfeisenbahn bleibt ein Gleis und der Lokschuppen, außerdem eine Werkstatt, was für den Verein eine echte Verbesserung darstelle, wie auch Vorsitzende Natascha Reinhardt in einem Telefongespräch gestern bestätigte. Außerdem werde damit das Gelände neu gestaltet: "Die Optik am Bahngelände wird sich deutlich verbessern." Bei der Volksbank, war zu hören, liegen zwar fertige Entwürfe für das neue Gebäude in der Schublade, doch werde man die an die Entwicklung anpassen, schilderte Marktbereichsleiter Ansgar Haverkamp, wer weiß, was in einem Jahr ist. Die Volksbank hat gewissermaßen das "Schlüsselgrundstück" auf dem Areal. Erster Schrittbeim Gang durch die Behörden, kündigte Hohmeier an, werde die Entwidmung des Bahngeländes sein, danach müssten eine Änderung des Flächennutzungsplanes und das Bebauungsplanverfahren folgen, mit dem sich der neu gewählte Rintelner Rat beschäftigen muss. Hohmeier hofft, dass hier auch manchesparallel laufen könnte, um Zeit zu sparen. Wer in das künftige Einkaufzentrum einziehen wird, ließ Hohmeier offen - im Gespräch war unter anderem Aldi - hier gebe es noch keine Verträge.

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