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Politiker verabschieden Resolution für Erhalt der ortsbildprägenden Immobilie

Bahnhof Haste: Rat stellt Weichen

Haste (tes). Für das seit Jahren leerstehende Bahnhofsgebäude stehen die Zeichen auf Zukunft. Nachdem auch die Bahn von ihren Abrissplänen abgerückt ist, hat sich jetzt der Haster Rat einstimmig für eine öffentliche Resolution ausgesprochen, um das Wahrzeichen der Gemeinde zu erhalten, letzte Unwägbarkeiten auszuräumen und dem Willen der Politiker Nachdruck zu verleihen.

veröffentlicht am 13.12.2007 um 00:00 Uhr

Trotz jüngster Bekundungen der Bahn sei die CDU-Fraktion leider noch nicht so zuversichtlich, begründete Ratsherr Klaus Weisbrich den Antrag für eine deutliche schriftliche Stellungnahme, mit der die Gemeinde an die Bahn appelliert, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Erhalt des Gebäudes zu gewährleisten - unabhängig davon, ob jetzt ein Investor gefunden wurde. Nur dann kann laut Weisbrich "unter diese unendliche Geschichte ein positiver Schlussstrich gezogen werden." In der Erklärung spricht sich der Rat für den Erhalt des Bahnhofsgebäudes aus und erwartet, dass die Bahn AG ihrer Verpflichtung als Eigentümerin nachkommt, das Gebäude zu sanieren und dauerhaft zu erhalten. Weiter sollen sich die Entscheidungsträger der Bahn offen zeigen für zukunftsträchtige Nutzungskonzepte, diese fördern und unterstützen, oder eine Veräußerung des Gebäudes einleiten. Im Gegenzug werden Rat und Gemeinde im Rahmen ihrer kommunalen Verantwortung unterstützen und notwendige planungsrechtliche Voraussetzungen schaffen. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, diesen Beschluss an die Bahn AG weiterzuleiten. Insbesondere, wenn das als Bahngelände gewidmete, denkmalgeschützte Gebäude künftig einer anderen Nutzung zugeführt werden sollte, müsse die Gemeinde den Bebauungsplan und die Samtgemeinde den Flächennutzungsplan anpassen, so Weisbrich. Bürgermeister Sigmar Sandmann begrüßte den Antrag: "Seit wir wissen, dass der Erhalt des Gebäudes der Bahn wirtschaftlich zumutbar ist, waren wir immer dafür." Allerdings kämen keine Maßnahmen infrage, die finanzielle Belastungen für Haste zur Folge hätten. Sandmann beteuerte, es gehe in kleinen Schritten voran. "Das ist immer besser als in großen Schritten in die falsche Richtung." In dieser Woche stehen erneut vertrauliche Gespräche mit der Bahn AG und möglichen Investoren an.



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