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DB-Konzernbevollmächtigter sagt Erhalt des Gebäudes zu

Bahnhof Haste: Abriss abgewendet

Haste/Hannover (rd). Der Haster Bahnhof wird nicht abgerissen. Diese Kunde verbreitet der CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Runkel nach einem Gespräch mit der mit Konzernleitung der Bahn AG in Hannover über die Zukunft des Gebäudes. Zugleich übergab die Interessengemeinschaft 1400 Unterschriften an den Bevollmächtigten Hans-Jürgen Meyer.

veröffentlicht am 05.12.2007 um 00:00 Uhr

Der Haster Bahnhof soll verkauft werden. Zuvor will die Bahn AG

"Wir haben heute von Herrn Meyer die Zusage erhalten, dass die Bahn definitiv verkaufen will." Dieses aus seiner Sicht zufriedenstellende Fazit zieht Runkel nach einem Treffen mit dem Konzernbevollmächtigten. Für mögliche Hinderungsgründe wie etwa Versorgungsleitungen und Masten werde die Bahn akzeptable Lösungen finden, schreibt Runkel in einer Mitteilung an die Presse. "Zum Beispiel deren Verlegung oder Sicherung durch Baulasten. Auch dies sagte der Konzernbevollmächtigte zu." Damit seien frühere Unwägbarkeiten ausgeräumt, fügt der Politiker hinzu. "Es gibt schon einen potenziellen Investor. Mit diesem und den Entscheidern der DB wird nun schnellstens ein Gesprächstermin vereinbart." Der Landtagsabgeordnete sowie Vertreter der Interessengemeinschaft Haster Bahnhof hatten sich mit dem Konzernbevollmächtigten verabredet, um über die Zukunft des Bahnhofs zu sprechen. Runkel und die IG-Sprecher bemängelten "die bisher hinhaltende Verhandlungsführung der Bahn und die offenbar unklaren Zuständigkeiten". Meyer habe darauf hingewiesen, dass das Gebäude bis zum Jahr 2006 nicht der DB Netz AG, sondern dem Bundeseisenbahnvermögensamt gehört habe. Deshalb muteten die Zuständigkeiten oft verwirrend an. Der jetzige Eigentümer, die DB Netz AG, will laut Runkel das Gebäude verkaufen und plant, das Dach gemäß Auflage des Denkmalschutzes in Stand zu setzen. Die Kosten dafür sind mit rund 200 000 Euro veranschlagt. Meyer habe zugegeben, dass die Bahn bisher noch nicht intensiv nach einem Käufer gesucht hat. Die Voraussetzungen für den Verkauf müssten noch abschließend geklärt werden da betriebsnotwendige Anlagen auf dem Gelände seien. Laut Runkel soll noch im Dezember ein Gespräch zwischen der DB Immobilien, zuständigen Vertretern der DB Netz AG, dem möglichen Investor und dem Planungsbüro sowie der Denkmalpflege stattfinden. Gemeindedirektor Heinrich Bremer habe den Konzernvertretern bei dem Treffen in Hannover mitgeteilt, dass die Gemeinde Haste auf dem Gelände rund um das Gebäude weitere P+R-Parkplätze bauen möchte. Dem Unternehmen wurde angeboten, entsprechende Areale zu kaufen. "Auch in diesem Punkt signalisierte die Bahn Entgegenkommen", teilt Runkel mit.



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