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An vier Stellen des Stadtgebietes werden Kanäle und Fahrbahndecken saniert / Umleitungen

Bagger frei - Baustellenparadies Bückeburg

Bückeburg (rc). Baustellenparadies Bückeburg - gleich zu vier Stellen in der Stadt sind bei den warmen Temperaturen die Straßenbauarbeiter ausgerückt, um diverse Sanierungs- und Erneuerungsprojekte in Angriff zu nehmen: an der Kurve vor den Arkaden am Schloss, am Unterwallweg, an der Parkstraße und an der Plettenbergstraße.

veröffentlicht am 29.03.2007 um 00:00 Uhr

Ob am Unterwallweg (großes Bild), an der Schlossgartenstraße (ob

In der Kurve vor den Arkaden am Schloss sowie in Richtung Rathaus wird im Auftrag der Stadt die Fahrbahndecke erneuert sowie die Pflasterung eines Berliner Kissens aufgenommen und neu gesetzt. Durch den starken Fahrzeugverkehr waren tiefe Spurrillen entstanden, außerdem hatte sich das Pflaster gelockert. Die Arbeiten sind derzeit im Plan. Bereits morgen soll die viel befahrene Straße auf dem innerstädtischen Ring wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin gilt die Umleitung über Friedrich-Bach-, Masch- und Bahnhofstraße. Auf dem Unterwallweg zwischen der Einmündung Trompeterstraße bis hinauf zur Obertorstraße wird der so genannte "Alte Mühlengraben" aus der Fahrbahn gebuddelt: Mühlengraben deshalb, weil damals die Abwässer der längst abgerissenen Mühle am Oberwallweg über diesen Kanal zur Kläranlage geleitet wurden. Eigentlich ist der alte, noch gemauerte Mühlengraben bereits seit Jahren außer Betrieb, wie der Techniker der Abwasserbetriebe, Rainer Klenke, gegenüber unserer Zeitung erläuterte. Immer wieder wurde aber festgestellt, dass noch Abwasser in den Kanal gleitet wurden. Beim Herausreißen werden die entdeckten Hausanschlüsse an den neuen, bereits vorhandenen Kanal angeschlossen. Noch in den Osterferien soll das Projekt abgeschlossen werden, um Behinderungen für den Schulverkehr zu vermeiden. Rund 20 000 Euro werden ausgegeben. Anfang der Woche hat auch in der Parkstraße die Erneuerung des Schmutzwasserkanals begonnen. In offener Bauweise wird im Abschnitt zwischen Georgstraße und Einmündung Goethestraße der Kanal erneuert. Rund 67 000 Euro kostet die Erneuerung, sieben Wochen Bauzeit sind veranschlagt. Derzeit werden Anschlussarbeiten im Einmündungsbereich der Georgstraße durchgeführt. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, es kommt zu Behinderungen. Im Sommer wird dann der zweite Abschnitt zwischen Goethe- und Schillerstraße erneuert: in geschlossener Bauweise. Dies bedeutet, dass in den vorhandenen Kanal im so genannten Inliner-Verfahren ein Plastikschlauch, im Grunde ein überdimensionierter Gartenschlauch, eingeführt wird. Durch spezielle Harze und heiße Luft härtet dieser Schlauch innerhalb von Stunden aus und bildet einen Mantel im Rohr. Später wird dann ein Roboter durch das Rohr geschickt, der mit einer Fräse die vorher exakt ausgemessenen Hausanschlüsse freimacht. Klenke: "Dieses Verfahren ist deutlich günstiger als die offene Bauweise." In der Plettenbergstraße werden Schmutz- und Regenwasserkanal erneuert. 165 000 Euro sind für dieses Projekt des Abwasserbetriebs einkalkuliert. Drei Monate Bauzeit sind veranschlagt.

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