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Landfrauen kochen mit Grundschülern

"Bäh, das ess' ich nicht" kommt dann nicht mehr

Nienstädt (wil). Wie Obst und Gemüse angebaut wird und wie lecker Möhre& Co. schmecken können, haben die Kinder der Grundschule Nienstädt gelernt. Gemeinsam mit den Stadthäger Landfrauen erlebten sie unter dem Motto "Obst und Gemüse" Theorie und Praxis rund um eine gesunde Ernährung.

veröffentlicht am 24.11.2008 um 00:00 Uhr

Gurken schälen will gelernt sein: Tjorben (9) ist auf einem gute

"Wir brauchen zwei kleine Zucchini..." - "Kann mir einer mal ein kleines Messer geben?" - "Das riecht hier aber gut!" Drunter und drüber geht es an diesem Tag in d er Schulküche der Grundschule Nienstädt. Mit Eifer und Freunde setzen die Grundschule das zuvor Gelernte in die Praxis um und lernen von den Landfrauen Heidrun John und Barbara Vehling, wie Gerichte wie der "Olchinger Nudelschmaus"," Garfields Zaubertrank", "Bugs Bunnys Knabbergemüse" und "Balus Obstsalat" richtig zubereitet werden. Hände waschen, Ärmel hochkrempeln und los geht's. "Kochen mit Kindern" heißt das Projekt, das die Landfrauen seit 2005 an der Grundschule in Nienstädt anbieten. "Alle dritten und vierten Klassen nehmen bei uns an dem Projektunterricht teil. Erst haben die Kinder zwei Stunden Theorie, dann kommt zwei Stunden Kochpraxis", erklärt Fachkonferenzleiterin Heike Richter, diedas Projekt von Anfang an mitbetreut mit dem Ziel, den Kindern eine bewusste Ernährung näher zu bringen. "Nicht nur die Kinder, auch die Kollegen sind begeistert von dem Projekt", freut sich Richter. Vom im Unterricht behandelten Anbau- und Erntemethoden geht es dann nach der Pause in die Schulküche. Unter Anleitung der Landfrauen wird beim gemeinsamen Vorbereiten, Tisch decken, Kochen, Essen und Aufräumen auch das Gemeinschaftsgefühl gefördert. In Fünfergruppen bereiten die Kinder jeweils ein Gericht der Speisekarte vor. Dabei ist für die Grundschüler besonders der Umgang mit den Küchengeräten spannend. "Nimm lieber den Sparschäler", erklärt John und reicht dem neunjährigen Tjorben das Küchengerät. Im Nu ist ein Teil der Gurke geschält. "Bei mir geht das aber nur so schnell, weil ich das so häufig mache, in deinem Alter konnte ich das auch noch nicht", erklärt die Landfrau und Tjorben lächelt. "Kinder, die vorher?Bäh, das ess' ich nicht' gesagt haben, essen es dann plötzlich doch", freuen sich die Landfrauen.



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