weather-image
DLRG: Bilanz nach Symposium / Bäder als verpflichtende Aufgabe

Bäderpolitik muss neu ausgerichtet werden

Bad Nenndorf (rd). "Bäderschließungen sowie der Rückgang des Schulschwimmens führen zu dramatisch abnehmender Schwimmfähigkeit der Kinder. Die Erfolge einer systematischen Schwimmausbildung der vergangenen Jahrzehnte und die erreichten Sicherheitsstandards sind gefährdet", teilte Martin Janssen, Pressesprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), in seiner Abschlusserklärung zum "Zweiten Symposium Schwimmen" mit. Bei dem Kongress waren letzte Woche mehr als 300 Experten in Bad Nenndorf zu Gast (wir berichteten).

veröffentlicht am 20.11.2007 um 00:00 Uhr

Nach Meinung dieser Wissenschaftler muss der Schwimmunterricht wieder größeres Gewicht erhalten, bilanziert die DLRG. "Für Stadt- und Landschulen muss der regelmäßige Zugang zu Schwimmbädern organisatorisch wie finanziell wieder sichergestellt werden." Vor dem Hintergrund, dass rund 50 Prozent der Grundschullehrer fachfremd unterrichten, forderten die Kongressteilnehmer, die Schwimmsportqualifikationen - vor allem der Grundschullehrer - zwingend zu fördern deutlich zu verbessern. Eine ähnliche Haltung hatte auch Liesel Westermann-Krieg, Ministerialrätin im niedersächsischen Kultusministerium, vertreten. In seiner Zusammenfassung sagte der Sportwissenschaftler Kurt Wilke, dass Investitionen in Bäder nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht gesehen werden dürften, "sondern auch als verpflichtende Aufgabe einer aktiven Sicherheits- und Gesundheitsvorsorge".



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt