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Förderverein stellt Sauna bereit / Energetische Sanierung des Hallenbades ist Thema im Umweltministerium

„Bäder am Ith“ bringt Coppenbrügge ins Schwitzen

Coppenbrügge (gök). Coppenbrügge ist nun um eine Attraktion reicher. Im letzten Jahr schaffte der Verein „Bäder am Ith“ – Förderverein der Freibäder Coppenbrügge und Brünnighausen sowie des Hallenbads - eine gebrauchte 12-Personen-Sauna für das Hallenbad Coppenbrügge an. Vorstandsmitglied und Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka teilte auf der Jahreshauptversammlung den anwesenden Mitgliedern im Felsenkeller mit, dass die Sauna mittlerweile sehr gut angenommen werde.

veröffentlicht am 01.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

Blickt auf innovative Coppenbrügger Bäder: der Vorstand des Förd

Coppenbrügge (gök). Coppenbrügge ist nun um eine Attraktion reicher. Im letzten Jahr schaffte der Verein „Bäder am Ith“ – Förderverein der Freibäder Coppenbrügge und Brünnighausen sowie des Hallenbads - eine gebrauchte 12-Personen-Sauna für das Hallenbad Coppenbrügge an. Vorstandsmitglied und Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka teilte auf der Jahreshauptversammlung den anwesenden Mitgliedern im Felsenkeller mit, dass die Sauna mittlerweile sehr gut angenommen werde. „Durchschnittlich zwölf bis fünfzehn Gäste nutzen die Sauna wöchentlich“, resümierte Peschka. Aus der Versammlung wurde bekannt, dass zahlreiche Gäste die Sauna zusätzlich nutzten, wenn weitere Zeiten angeboten würden. Peschka teilte mit, dass er an die beiden Bademeister des Hallenbads herantrete und die Zeiten besprechen werde.

Die Anschaffung der Sauna hat die Kasse des Vereins so belastet, dass im Normalfall noch zwei bis drei Jahre diese Investition abbezahlt werden müsste. Doch Peschka stellte einen Spender in Aussicht, der die restlichen Kosten von etwa 2100 Euro übernehmen würde. Da der Verein nicht nur die Sauna für das Hallenbad, sondern auch die Wasserspielanlage für das Freibad Coppenbrügge angeschafft hat, sind die Kassen jetzt leer. Eine Finanzspritze wird zukünftig die jährliche Spende von 250 Euro durch die VGH darstellen. Dafür werde entsprechende Werbung im Freibad angebracht. Damit das Hallenbad noch behindertengerechter wird, stellt einer der Bademeister – ein gelernter Schlosser – derzeit eine Einstiegshilfe für ältere Schwimmer her. „Nach der TÜV-Abnahme hat der Verein dann viel Geld gespart“, so die Vereinsvorsitzende Susanne Conrad-Meyer.

Erfreut wurde die Nachricht aufgenommen, dass die Gemeinde im letzten Jahr einen zweiten Bademeister eingestellt hat. Dadurch sei das Hallenbad in den Öffnungszeiten flexibler und könne noch mehr Angebote wie Aquajogging anbieten.

Peschka berichtete weiterhin von einem Treffen im Landesumweltministerium, bei dem Umweltminister Sander zusagte, dass das Hallenbad möglichst schnell energetisch saniert werden solle. Derzeit wird nach innovativen Lösungen gesucht, um das Hallenbad rentabler zu machen. Peschka zeigte sich bei der Versammlung vom Tatendrang Sanders tief beeindruckt. Sander treibt das Projekt an und stellte eine hohe Förderung der Sanierung in den Raum. „Wahrscheinlich werden rund 50 Prozent der Sanierungskosten förderfähig sein“, so Peschka. „Coppenbrügge bekommt das erste Passiv-Energie-Schwimmbad des Landes!“

Bei den abschließenden Wahlen wurden Susanne Conrad-Meyer als erste Vorsitzende, Ilona Kellner als zweite Vorsitzende, Schriftführer Michael Junker-Nielsen und die Beisitzer Hans-Ulrich Peschka, Tilman Kusch, Hartmut Czompel und Sandro Koppehel in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurde die Kassenführerin Iris Ridderbusch und die Beisitzerin Birgit Schweinebart.



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