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Debatte um neue Feuerwache

Bad Pyrmont sollte Zwei-Standorte-Lösung nochmals prüfen

Das, was Bad Pyrmonts Kurdirektor Dr. Maik Fischer mit seiner Zwei-Standorte-Lösung in den Fokus rückt, erscheint mir lohnenswert, erneut einer Prüfung unterzogen zu werden. Wenn de facto die Möglichkeit besteht, mit der vorgestellten Variante eine Win-win-Situation für ein ganzes Bündel an bisher noch unzureichend beantworteten Fragestellungen zu liefern und damit ein Ergebnis-Optimum für mehrere Beteiligte zu schaffen, so sollte diese Chance nicht vertan werden!

veröffentlicht am 26.11.2019 um 18:27 Uhr
aktualisiert am 27.11.2019 um 18:30 Uhr

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Zu: „Bathildiskrankenhaus will Rettungszentrum werden“, vom 6. November

Mir erscheint die im Artikel erwähnte Argumentation zielführend, die Lösungskonzeption vor dem Hintergrund der Gesamttragweite zu bemessen und damit in ihrer Umfänglichkeit weiter zu fassen, als gegebenenfalls möglicherweise bisher geschehen. Insbesondere die strategische Stärkung des Gesundheitsstandortes und die erwähnte Möglichkeit, durch den Umfang der Konzeption etwa in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, sind für mich als Bürger gewichtige Punkte, die nicht außer Acht zu lassen sind. Zudem erscheint das Argument der sogenannte Hilfsfrist von acht Minuten auch kein eindeutiger Pluspunkt für die bisher verabschiedete (Ein-Standort-)Lösung zu sein, was weitere Implikationen mit sich bringen würde. Beim Lesen des Artikels frage ich mich als Bürger, warum diese Konzeptionsvariante nicht schon ein Jahr früher abgeprüft wurde (wurde sie?) beziehungsweise warum seinerzeit anscheinend nicht klar kommuniziert wurde, warum dieser Zwei-Standorte-Vorschlag nicht weiterverfolgt wurde: Das Ergebnis im Kosten-Nutzen-Vergleich der Varianten hätte den mündigen Bürger allemal interessiert!

Aus meiner Sicht kann es daher nur begrüßt werden, dass ein so wertvoller Vorschlag jetzt noch mal auf den Tisch kommt. Bleibt zu hoffen, dass die Sachlage sehr zügig objektiv beurteilt wird – vor allem vor dem Hintergrund, dass die eigentlichen Leidtragenden, die Feuerwehr, auch nicht noch diese Suppe auslöffeln müssen.



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