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Bittere 21:23-Niederlage in Langenhagen

Bad Nenndorf wird von den "Schiris" verschaukelt

Handball (hga). Stinksauer kehrte der VfL Bad Nenndorf in der Frauen-Landesliga vom Auswärtsspiel bei der HSG Langenhagen zurück. Die 21:23 (12:10)-Niederlage hinterließ das deutliche Gefühl, betrogen worden zu sein.

veröffentlicht am 13.11.2006 um 00:00 Uhr

In Hälfte eins stand der VfL sicher in der Abwehr mit einer starken Tanja Kühnert im Tor. Merve Strahler leistete vor der Abwehr überragende Arbeit. "Es hat jeder für den anderen gearbeitet", sagte Otte. Über 8:7 und 12:9 kam der VfL zur 12:10-Pausenführung. Ab der 39. Minute kippte dann das Spiel. Ab diesem Zeitpunkt kassierte der VfL neun Zeitstrafen, stand zeitweise mit zwei Feldspielerinnen auf dem Platz. Insgesamt kassierte der VfL elf Zeitstrafen, die Gastgeberinnen eine. Acht Siebenmeter für die HSG stand ein Siebenmeter für den VfL gegenüber. "Wir hätten noch Tage spielen können, wir hätten nicht gewonnen", stellte Otte fest und wusste den Grund: "Die Schiedsrichter waren plötzlich ganz schlecht und einseitig." Dennoch steckte der VfL nicht auf, glich zum 21:21 aus, schaffte es trotz aller Bemühungen nicht mehr, den Siegtreffer zu setzen. Als positiven Eindruck nahm der VfL die Erkenntnis mit, nur noch ein kleines Stück von der angestrebten Form entfernt zu sein. VfL: Hilbig 4, Dröscher 4, Zedler 3, Matthias 2, Meike Strahler 2, Brockmann 2, Natzel 1, Merve Strahler 1, Neumann 1, Bock 1.

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