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Landesliga-Derby zwischen HSB und VfL heute Abend in der Grundschulhalle Petzer Straße

Bad Nenndorf mit Wut im Bauch in Bückeburg

Handball (mic). Im Derby der Landesliga erwartet die HS Bückeburg den Tabellenzehnten VfL Bad Nenndorf zum Vergleich. Für beide Mannschaften geht es in dieser Begegnung nur noch um das Prestige.

veröffentlicht am 12.02.2008 um 00:00 Uhr

Denise Gbur (r.) ist heiß auf das Derby und peilt mit der HS Büc

Nach der klaren Niederlage der Bückeburgerinnen im Spitzenspiel gegen den MTV Rohrsen ist der Zug in Richtung Oberliga für die HSB-Frauen endgültig abgefahren. Die Badestädterinnen kassierten zuletzt vier heftige Pleiten in Folge und dümpeln ohne große Ambitionen am Rande der Abstiegszone. "Wir müssen nach dem harten und kampfbetonten Spiel in Rohrsen abwarten, was vom Lazarett übrig geblieben ist? Auf jeden Fall ist im Rückraum eine Leistungssteigerung erforderlich", betont HSB-Vorsitzender Bernd Schramme, der immer noch Ursachenforschung hinsichtlich der zahlreichen Verletzungen seiner Spielerinnen betreibt. "Ichvermute, dass die Ursache am Hallenboden in der Sporthalle an der Peetzer Straße liegt! Ich werde das überprüfen lassen", meint Schramme. Auf der Gegenseite möchte die VfL-Truppe dem Tabellenvierten gern ein Bein stellen. "Nach den letzten katastrophalen Spielen war gegen Burgdorf ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Vielleicht können wir den großen Favoriten ärgern", hofft VfL-Trainerin Katrin Otte, die wegen der damaligen Spielverlegung auf den HSB-Vorsitzenden Bernd Schramme nicht so gut zu sprechen ist. "Ich hatte der Spielverlegung unter der Voraussetzung, dass wir im Dezember spielen, zugestimmt. Was anschließend abgelaufen ist war unsportlich. Ich bin über die Art und Weise schon sauer", schimpft Otte und schießt Giftpfeile in Richtung des HSB-Verantwortlichen. Auch von der kleinen Peetzer Sporthalle ist die engagierte VfL-Trainerin begeistert. "Die spielen extra in der engen Halle, damit Schramme seine Mannschaft coachen kann", sorgt die Handballexpertin für zusätzlichen Zündstoff und Emotionen. Die Nenndorferinnen werden in Bestbesetzung auflaufen. Auch Nadia Matthias verstärkt wieder den Kader. Lediglich hinter dem Einsatz von Torfrau Kathrin Langenstein steht noch aus beruflichen Gründen ein kleines Fragezeichen. Ansonsten übernimmt Tanja Kühnert die Aufgabe im VfL-Kasten. Die Otte-Sieben hat sich einiges vorgenommen und wird die Punkte auf keinen Fall kampflosin Bückeburg abgeben. Anwurf: Dienstag, 20.15 Uhr, in der Sporthalle Peetzer Straße.



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